Der verfälschte Islam

Eine Kritik der Geschichte islamischen Denkens

von Yasar N Öztürk
übersetzt von Nevfel Cumart

192 Seiten, Softcover

Erscheinungstermin: Februar 2019
ISBN: 978-3-89978-062-8

14,90  inkl. MwSt.

Artikelnummer: 350-6-1-1 Kategorie:

Der Theologe Yasar Nuri Öztürk ist in Deutschland durch seine Bücher “400 Fragen zum Islam – 400 Antworten” sowie “Rumi und die islamische Mystik” bekannt geworden. Sein neues Buch ist eine für den deutschen Leser erstellte Kurzfassung der im türkischen Original mehr als 600 Seiten umfassenden kritischen Betrachtung zur ‘Geschichte des Islams’. Diese stand im Jahr 2000 für Monate auf den türkischen Bestsellerlisten und erlebte in kurzer Zeit mehr als zehn Auflagen.

Im ersten Teil des Buches werden vier Grundbegriffe vorgestellt, an denen sich Degenerationserscheinungen und verfälschende Tendenzen im Islam ablesen lassen: Aberglaube, Häresie, Politisierung und Deifizierung. Der zweite Teil behandelt in alphabetischer Reihenfolge etwa 50 Begriffe aus den genannten Themenbereichen. Meint der Begriff ‘Dschihad’ wirklich ‘heiliger Krieg’ und kann er zur Rechtfertigung von Gewalt dienen? Sieht der Koran wirklich für die Muslime, die zu einer anderen Religion konvertieren, die Todesstrafe vor? Mit diesen und vielen anderen Verfälschungen und erfundenen Neuerungen räumt Öztürk auf.

 

Yasar Nuri Öztürk, (1945-2016), studierte Rechtswissenschaft und Islamische Theologie an der Universität Ankara. Von 1993 bis 2002 ordentlicher Professor und Dekan der Theologischen Fakultät an der Universität Istanbul. Öztürk hielt sich in zahlreichen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens, Afrikas ebenso wie in den USA, Korea und Japan zu Forschungszwecken auf, arbeitete an der Universität von Grenoble und war in New York Gastprofessor für Islamische Philosophie und Mystik. Für seine Arbeiten erhielt er 1978 und 1982 Auszeichnungen der Internationalen Türkischen Kulturstiftung.

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