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Coolibri, 03. Januar 2017
Düsseldorf zum Ausmalen

erschienen im Grupello-Verlag, ist keineswegs nur in Kinderhände abzugeben. Das Ausmalbuch von Joachim Stallecker, der während seines Studiums an der Kunst-akademie in Düsseldorf seine zweite Heimat gefunden hat, lädt zum bunten Austoben ein. Ob Galopprennbahn, der Malkasten oder ganz klassisch das Rheinufer - klare Linien umreißen das Düsseldorfer Stadtlebenmit liebevollen Details. Das Vorwort hat übrigens Jacques Tilly inne, der bereits mit Stallecker auf dem Karnevalswagen stand und dazu anregt, die Stadt mit einer persönlichen Note zu kolorieren. Nicht nur fürs Buch ein guter Tipp!

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Joachim Stallecker: »Düsseldorf zum Ausmalen«




djournal Düsseldorfer Gesellschaftsmagazin, 01. Januar 2017
Neuerscheinungen im Grupello Verlag
Joachim Stallecker: DÜSSELDORF ZUM AUSMALEN
Mit einem Grußwort von Jacques Tilly


Die Beliebtheit der Ausmalbücher kennt keine Grenzen. Aber ein Aspekt wurde bislang noch nicht berücksichtigt: Das immer größer werdende Interesse an regionalen Themen. So finden sich in Joachim Stalleckers Düsseldorfer Ausmalbuch zuweilen abgründig-schräge Zeichnungen. Auszumalen sind neben den bekannten Sehenswürdigkeiten, Szenen aus Brauchtum, rheinischem Frohsinn und Übermut.

Joachim Stallecker, geboren 1961 in Esslingen, Studium an der Kunstakademie Düsseldorf; zahlreiche Kunstpreise und Ausstellungen im In- und Ausland; lebt als bildender Künstler und Autor in Düsseldorf.

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Rheinische Post, 23. Dezember 2016
Düsseldorf zum Ausmalen
von Sonja Schmitz


Düsseldorf. Der Künstler Joachim Stallecker und die Grafik-Designerin Maren Forsthoff bieten ihre eigene Sicht auf die Stadt an.
     Das Schöne ist ja: Wenn zwei Menschen das Gleiche machen, kommen dabei ganz unterschiedliche Sachen heraus. So ist es auch bei den Düsseldorf Ausmalbüchern von Maren Forsthoff (25) und Joachim Stallecker (55). Die junge Grafik-Designerin hat ein Ausmalbuch zum Entspannen herausgebracht: »Erwecke Düsseldorf zum Leben, indem du deine Stadt mit Farben füllst. Begib dich auf die Reise«, schreibt Forsthoff im Buch vorweg. So haben ihre Zeichnungen oft etwas Träumerisches oder Idyllisches.
     »Ich habe nicht naturgetreu gezeichnet, sondern eher etwas naiv«, sagt sie. Sehr deutlich wird das, wenn die Rheinkniebrücke aussieht, als sei sie in den Rhein gefallen. Die Bilder erinnern an die Wimmelbücher, bloß dass es hier viel ruhiger zugeht. Bis auf eine Ausnahme sind die Zeichnungen frei von Menschen. Wie soll man sonst auch in einer Großstadt entspannen? Für das Buch ist sie zu einzelnen Orten gefahren und hat Fotografien gemacht. Häufig hat sie Orte ausgewählt, die ihr selbst vertraut sind wie der Unterbacher See, an dessen Ufer ihre Joggingstrecke verläuft oder der Bürgerpark in Flingern, in dessen Nähe sie lebt. Aber für das Buch hat sie auch neue Stadtteile wiederentdeckt, wie Kaiserswerth.
     Auf die Idee, ein Ausmalbuch zu schaffen, ist sie während eines Praktikums in einer Werbeagentur gekommen. Dort sollte sie ein Ausmalbild von der Agentur zeichnen. Auf den Geschmack gekommen, beschloss sie für ihre Bachelor-Arbeit ein Ausmalbuch von Düsseldorf zu machen. In einer Internet-Druckerei hat sie weitere Exemplare herstellen lassen und sie schon auf Weihnachtsmärkten verkauft. Überwiegend Frauen kaufen das Buch, so ihre Erfahrung. Einen Online-Shop hat sie ebenfalls dafür eingerichtet.
     Um die Herstellung und den Verkauf musste sich Joachim Stallecker bei seinem Buch nicht kümmern. Es erscheint im Düsseldorfer Grupello-Verlag, für den Stallecker bereits einige Spiele kreiert und Bücher verfasst hat. Mit der Idee zu einem Ausmal-Buch kam Grupello-Verleger Bruno Kehrein auf ihn zu. »Wenn ich etwas mache, lautet mein erstes Gesetz: Ich darf mich nicht langweilen, sonst tun die anderen es auch«, sagt Stallecker, der an der Kunstakademie studiert hat. Zwar gibt es einige gefällige Bilder im Buch, wie beispielsweise von der Rheinuferpromenade. »Ich dachte, ich fange erstmal harmlos an«, sagt Stallecker. Aber er hat auch Spaß am Spielerischen, assoziiert und fantasiert hier und da immer etwas dazu. Beim Porträt von Joseph Beuys ist der Künstler von Bleistiften umringt, aus denen Eichenlaub rankt, das die ganze Seite füllt. Wie überhaupt viele Bilder etwas Überbordendes haben. Die Ratinger Straße ist ein Treff von Tieren: Einhorn, Eule und das Füchschen schlecken den Schaum von einem großen Humpen Bier ab.
     Für Düsseldorf ist auch das Thema Verkehr wichtig, findet Stallecker. Auf seiner Straße fahren die Menschen mit Dreirädern, auf den Verkehrsschildern findet sich das lachende D: und unten drunter findet sich die Zeile aus einem Lied von Kraftwerk: »Fahr'n, fahr'n auf der Autobahn«. Insider haben ihre Freude daran. Für alle anderen überlegt Stallecker bei der nächsten Auflage einen kurzen erklärenden Teil nachzuschieben.


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WZ, 20. Dezember 2016
Düsseldorfer Stadtgeschichte zum Ausmalen
Ein Ausmalbuch erzählt die Kulturgeschichte der Stadt nach – mit schräg-liebevollen Motiven und Anekdoten.
von Florian Sawatzki


Ausmalen ist längst keine reine Kinderdisziplin mehr. Um vom Alltag zu entspannen, greifen immer mehr Erwachsene zu Buntstiften und malen sich den Stress von der Seele. Jetzt gibt es ein neues Ausmalbuch über Düsseldorf - und das ist randvoll mit schrägen und liebevollen Anekdoten und Motiven. Man merkt den Zeichnungen an, dass Künstler Joachim Stallecker einen großen Bezug zur Stadt hat.
     »Den braucht man auch unbedingt, um sowas zu machen«, sagt Stallecker. Sich selbst bezeichnet er als »gut integrierten Exilschwaben«: 1961 in Esslingen am Neckar geboren, verschlägt es ihn Mitte der 1980er an die Düsseldorfer Kunstakademie. Hier schlägt der Hüppi-Meisterschüler Wurzeln, freundet sich mit Jacques Tilly an und wird Jonges-Mitglied. Und weil er sich so gut auskennt in Düsseldorf, ist sein neues Buch auch voller gemalter Anekdoten.
     »Das kann sehr langweilig werden«, dachte Stallecker, als sein Verlag ihm vorschlug, ein Malbuch für Erwachsene zu machen. Also nahm er sich reichlich künstlerische Freiheit und brachte nicht nur die obligatorischen Sehenswürdigkeiten der Stadt in gewohnter Form zu Papier. »Mein Ziel war es, intelligente Unterhaltung zu machen.«

Motiv vom Schauspielhaus ist umringt von Clownsmasken

Vor dem Medienhafen ragt plötzlich ein großer Fisch samt Radschläger aus dem Wasser. Und die scheuen Mitglieder von Kraftwerk blicken neugierig auf den markanten Rundbau der Rochuskirche. Was die Elektro-Pioniere mit dem »Dom von Düsseldorf« zu tun haben? »Architekt Paul Schneider-Esleben ist der Vater von Gründungsmitglied Florian Schneider«, erklärt Stallecker. Heine, Breker, Beuys, Mutter Ey - das Ausmalbuch ist gleichzeitig Kultur- und Kunstgeschichte.
     Und auf verblüffende Weise aktuell: Das Motiv vom Schauspielhaus ist umringt von traurigen Clownsmasken. »Da hatte ich wohl seherische Fähigkeiten«, sagt Joachim Stallecker und lacht. »Das war reiner Zufall. Das Schauspielhaus als Sehenswürdigkeit ist natürlich ein Muss, aber als Form schwierig. Also musste was dazu. Die weinenden Clowns sollen symbolisieren, dass das Leiden auf der Bühne auch unterhaltsam sein kann.«
     Doch nicht nur Hochkultur hat es ins Buch geschafft. Teilzeit-Rocker Heino ist neben dem Neandertaler abgebildet. Durch die Scheiben der Stretchlimo von Bert Wollersheim ragen entblößte Frauenhintern. Und die Prostituierten im Schaufenster direkt an den Bahngleisen grüßen aus einer niedlichen Herzform. »Die gehören Dank exponierter Lage auch ins Stadtbild.«
     Die Zeichnungen stehen für sich, wer oder was abgebildet ist, wird nicht erklärt. »Ich will, dass die Leute beim Ausmalen ins Grübeln kommen und so etwas dazulernen über die Stadt.«
     Alle 72 Bilder sind per Hand als Tuschezeichnung entstanden. »Weil ich lebendige Striche und keine starren Animationen wollte«, sagt Stallecker. Sein nächstes Ausmalbuch ist bereits in Planung, dann über Stuttgart.


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Express, 03. November 2016
Erstes Ausmalbuch für Düsseldorfer von Jörg Philippi-Gerle

Düsseldorf – Das ist voll im Trend! Zum Entspannen greifen jetzt auch Erwachsene zum Buntstift und malen aus. Wie schön, dass das jetzt auch mit Düsseldorfer Motiven geht. Künstler Joachim Stallecker (55) legt das erste Ausmalbuch für Düsseldorfer vor. Titel: »Düsseldorf zum Ausmalen.« Und EXPRESS präsentiert heute schon zwei Motive für Sie, liebe Leserinnen und Leser, zum Mitmachen.

Heine, Heino, Beuys – alle drin. Die Weiße Dame von Henkel. Mutter Ey, Jan Wellem vorm Rathaus und der Hoppeditz sowieso. »Und natürlich auch die Häuser, die Düsseldorfer und Touristen am liebsten fotografieren. Etwa die modernen Gebäude im Hafen, der Kö-Bogen oder das Schauspielhaus«, sagt Joachim Stallecker.
     Alle 72 Bilder entstanden als Tuschezeichnung, erscheinen nur in schwarz-weiß. Und bei fast allen gibt´s kleine und feine künstlerische Freiheiten. Etwa einen überdimensionalen Fisch mit einem Radschläger vorm Medienhafen. Oder einen Bergischen Löwen auf Schlittschuhen als Reminiszenz an die DEG. »Ich bin natürlich Künstler, habe deswegen gerne manchmal ein paar spinnerte Ideen hereingebracht. Und man darf sich natürlich, wenn einem der Schloßturm in hellbraun nicht gefällt, den Turm gerne auch in lilablassblau anmalen.« Bei einem Bauwerk traf Stallecker durch Zufall sogar eine aktuelle Diskussion: »Da sind neben dem Schauspielhaus weinende Clownmasken. So als ob sie schon von den Schließungsplänen wüssten.« Und immer wieder blitzt der Humor auf. In einer Stretchlimousine à la Bert Wollersheim entdeckt man blanke Gesäße. Zum Thema Kraftwerk fahren Jungs mit Dreirädern. Wo? Natürlich auf der Autobahn!
     Malen mit Bleistift und Buntstiften. Hat Hüppi-Meisterschüler Stallecker schon als Schüler in Esslingen gemacht. Einmal allerdings malte er einem Hirsch extra Genitalien. »Danach durfte ich nicht mehr mitmachen.«
     1983 kam Stallecker nach Düsseldorf. Sein Freund Jacques Tilly – die beiden bauten früher Karnevalswagen gemeinsam – im Vorwort: »Wegen der Kunscht und der Akademie!«
     Und entspannt es den Künstler und Romanautor (aktuell: »Sackgassen der Moderne«) auch? »Eigentlich nicht. Aber ich finde es wunderbar, wenn die Leser daran Freude haben.«
     »Düsseldorf zum Ausmalen« kostet 12,90 Euro, ist erschienen bei Grupello.

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