Zurck zu : Wieder gut gemacht?

Artikel in den Warenkorb
Preis: 14,90 Euro



Rheinische Post, 01. September 2017
Manfred Schmitz-Berg ... widmet sich der Geschichte
von Sonja Schmitz


Der 67-jhrige Familienrichter im Ruhestand zhlt nicht zu den Menschen, die nach ihrer Berufsttigkeit erst einmal in ein tiefes Loch fallen. Schon in der Zeit, als er am Oberlandesgericht beschftigt war, besuchte er fleiig Veranstaltungen des Forums Justizgeschichte. Bei einem Vortrag, bei dem es um die Wiedergutmachung fr die Opfer des Nationalsozialmus ging, erwhnte der Referent beilufig, dass die Bezirksregierung Dsseldorf im Norden der Stadt ber eine groe Lagerhalle mit etwa 500.000 Entschdigungsakten verfge, die noch nicht historisch aufgearbeitet seien. Eine Bemerkung mit Folgen. Denn im Ruhestand erinnerte sich Schmitz-Berg daran, nahm Kontakt mit dem Dezernat fr Entschdigungssachen auf (das frher schlicht Wiedergutmachungsabteilung) hie und las sich durch Akten und historische Fachliteratur. Entstanden aus dieser Auseinandersetzung ist ein Buch: Wieder gut gemacht? Die Geschichte der Wiedergutmachung seit 1945, das im Grupello Verlag erschienen ist, finanziell untersttzt von der Anton-Betz-Stiftung, Udo van Meeteren, der Bethe-Stiftung und dem Landschaftsverband Rheinland. Die Wiedergutmachung ist alles andere als optimal verlaufen, so das vorlufige Resmee des Autors. Dem Leiden der Gegner des Nationalsozialismus sei hufig nicht der gebotene Respekt entgegen gebracht worden. Mit dem Buch, das ausdrcklich kein Fachbuch ist, mchte Schmitz-Berg ein interessiertes Publikum erreichen, um die Erinnerung an das Schicksal dieser Menschen zu bewahren. Dazu hlt er Vortrge. Am 12. Oktober (17 Uhr) im Haus der Universitt. Vielleicht ist es fr einen Zuhrer der Auslser fr ein neues Buch.

Zurck zum Titel:
Manfred Schmitz-Berg: »Wieder gut gemacht?«