Zurck zu : Bert Gerresheim

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Lokalkompass.de, 13. September 2017
Lebenserinnerungen eines Bildhauers, Journalist Michael Kerst liest aus seiner Gerresheim-Biografie

Kleve: Koekkoek-Haus | Viele Jahre war seine Geburtsstadt Kleve das Zentrum der journalistischen Arbeit von Michael Kerst vor fast 17 Jahren ging er aus beruflichen Grnden nach Dsseldorf. Jetzt kehrt er zurck an den Niederrhein und hat sein neuestes Buch im Gepck: Kerst stellte krzlich seine Biografie des bekannten Bildhauers Bert Gerresheim vor, das Buch ist im Dsseldorfer Grupello-Verlag erschienen.Der Dsseldorfer Bert Gerresheim, einer der renommiertesten Bildhauer des Rheinlands, ist in Dsseldorf und am Niederrhein mit zahllosen Kunstwerken im ffentlichen Raum vertreten. In Kleve wurde 2014 sein Denkmal fr Karl Leisner an der Stiftskirche eingeweiht. Sein ereignisreiches Leben, das vor fast 82 Jahren in Dsseldorf begann, ist geprgt von zahlreichen Begegnungen mit Zeitgenossen wie Otto Pankok, Herbert Wehner, Joachim Kardinal Meisner und auch den beiden Ppsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. Hierber, aber auch ber sein umfassendes Schaffen, berichtete der Knstler seinem Biografen in langen Atelier-Gesprchen.
Am Sonntag, 24. September, um 15 Uhr wird Michael Kerst die Biografie im Rahmen einer Lesung im B. C. Koekkoek-Haus vorstellen. Der Eintritt fr Museum, Garten und die Lesung kostet drei Euro.Im Anschluss an die Lesung kann die Biografie kuflich erworben werden und wird auf Wunsch auch vom Autor signiert.

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Michael Kerst: »Bert Gerresheim«




Dsseldorfer Jahrbuch 87. Band, 28. Juni 2017
Sammelbesprechungen
Michael Kerst, Bert Gerresheim. Ein Bildhauerleben
Von Hans Michael Crass


[Vorangegangener Text unter den Rezensionen zu Simone Pohlandt: Auseinandersetzung und Provokation. Die Heinrich-Heine-Denkmler von Bert Gerresheim]

[Ein Weiterer] Band zum Thema Bert Gerresheim wird von Michael Kerst vorgelegt. Im Grunde handelt es sich im Gegensatz zu den beiden oben besprochenen Bchern um eine Biographie, aber um eine auergewhnliche Biographie, denn sie setzt sich zusammen aus Gesprchen und Erinnerungen des Bildhauers, die hier wortwrtlich gedruckt werden und aus den Kommentaren, Erluterungen und Ergnzungen des Verf. Mit den eingestreuten Fotos entsteht so im Wechsel eine sehr lebendige, temperamentvolle, ja sprhende Lebensbeschreibung. Der Leser wird somit zum Augen- und Ohrenzeugen der drei groen Abschnitte im Leben von Bert Gerresheim: Kindheit und Schulzeit, Studienzeit in Dsseldorf, Kln und in der rmischen Villa Massimo und seiner Berufszeit als Lehrer, an die sich nach der frhzeitigen Pensionierung 1990 weiterhin eine intensive Ttigkeit als freischaffender Knstler anschliet. Der Abschluss des Bandes besteht aus einer Fotoreportage von Uwe Schaffmeister, die die Entstehung des Denkmals Mutter Ey dokumentiert, das im Mai 2017 enthllt werden soll.

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Dsseldorfer Jonges - Das Tor, 01. April 2017
Zerrissenheit als Leitmotiv
Leben und Kunst des Bildhauers Bert Gerresheim in einem Buch, das auch von den Jonges erzhlt
von Werner Schwerter


Bert Gerresheim hat viel zu erzhlen. Und er hat auch das Talent dazu. Bilderreich und detailliert, mit Brchen und Verformungen, Symbolen und ironischen Anspielungen, Wandlungen in der Sichtweise, realistisch geformten Objekten, die in vielfach zu deutenden Zusammenhngen surreal und metaphysisch werden und das Publikum zu eigenen Assoziationen anregen so sind die Monumente des Bildhauers. Suchbilder ohne endgltiges Finden. Dahinter lauert vielleicht das Unvermgen, Wesen und Dinge festzurren zu knnen. Es ist, als wrde alles auf einem Narrenschiff den Rhein hinauf oder hinab ins Unbekannte entschwinden. So erlutert Gerresheim in diesem Buch seine Vexierspiegel-Methode. Vexieren statt Fixieren. Gastgeber fr die erste Prsentation des im Grupello Verlag erschienenen Buches waren die Dsseldorfer Jonges im Ratinger Tor.
Seine Lebensgeschichte htte als literarisches Selbstportrt eines Auen- und Innenlebens ins Visionre ausufern knnen und wre nie druckfertig geworden wenn nicht der Journalist Michael Kerst als Beobachter, Fragesteller und Erklrer das Thema aufgezeichnet, geordnet und mit Fakten ergnzt htte. Er war weder Biograf noch Ghostwriter, sondern Partner im lebendigen Gesprch. So wurde vermieden, was Gerresheim an herkmmlichen Lebensbilanzen missfllt. Sie sind Mrchen. Oder man hrt schon den Sargdeckel knarren, sagt der 81jhrige. Putzmunter, aber auch nachdenklich.
Mit Widersprchen wuchs Bert (ein echter Dsseldorfer Jong) auf: Die vterliche Linie war katholisch, der Onkel mtterlicherseits musste als Kommunist ins KZ. Einig war man sich in der Verachtung fr die Nazis, denn diese verfemten Heinrich Heine, den Maler Otto Pankok und die Knstlermutter Johanna Ey. Von Pankok wurde Gerresheim 1956 zum Studium an der Kunstakademie Dsseldorf eingeladen, wo er auch Grass und Uecker kennenlernte. Das Handwerk, das Modellieren fr den Bronzeguss, lernte er bei Ewald Matar. Zu einer Zeit, als im Mainstream des Kunstbetriebs die figurative Kunst gegenber der Abstraktion ins Hintertreffen geriet. Ein Stipendium in der Villa Massimo (Rom) mit hchst anregenden Begegnungen krnte die Studienjahre, bevor Gerresheim ab 1963 als Kunstlehrer an Gymnasien (bis 1990) arbeitete - in einem Doppelleben zwischen dem pdagogischen Beruf und der freien Kreativitt.
Rckblende in die Jugendzeit. Gerresheim war 1951 Messdiener bei dem charis-matischen Pfarrer Carl Klinkhammer und gehrte zu der Gruppe, die, von ihm angestiftet, Stinkbomben in Kinos warf, um gegen den Film Die Snderin (mit Hildegard Knef in der Titelrolle) zu protestieren. Das machte Schlagzeilen, doch fragt sich Gerresheim heute: Was war an dem Film eigentlich unmoralisch? Als die Knef viele Jahre spter schwer erkrankte, rief Klinkhammer bei Gerresheim an und bekannte: Ich habe ein schlechtes Gewissen. Noch eine beispielhafte Geschichte. Im Auftrag der SPD schuf Gerresheim 1977 eine Bste von Herbert Wehner. Der berchtigte Poltergeist habe, so berichtet der Knstler, bei den vorbereitenden Gesprchen ein hinreiendes Feingefhl gezeigt. Bei der Prsentation der Bste im Dsseldorfer Rathaus sagte Wehner: Ach ich wnschte mir, ich htte solch einen Bronzeschdel dann knnte ich noch mehr Schlge einstecken.
Das Heine-Monument am Dsseldorfer Schwanenmarkt, 1981 zum 125. Todestag des Dichters ein Geschenk fr die Stadt von einem Mzen, zeigt schon die Idee der Zerrissenheit als Leitmotiv fr Gerresheims Schaffen und machte den Bildhauer berhmt, auch weil es umstritten war. Bald wurde Gerresheim zwischen Kevelaer und Kln mit Auftrgen fr den ffentlichen Raum berschttet, aber kaum je zu Lasten der ffentlichen Hand. Stifter waren die katholische Kirche, einzelne Geldgeber oder Vereine wie die Dsseldorfer Jonges. Fr die Jonges hat Gerresheim die Nepomuk-Skulptur an der Oberkasseler Brcke (1985), das Stadterhebungs-monument am Burgplatz (1988 zur 700-Jahrfeier der Stadt) und das Gelnder an der Dsselbrcke nebenan (1991) geschaffen. Bei Stadtfhrungen versammeln sich immer wieder Touristengruppen und Schulklassen am Monument, das an die Schlacht von Worringen und ihr politisches Umfeld erinnert und ein wilder Widerspruch zu herkmmlichen Kriegs- und Kriegerdenkmlern ist. Gerresheims jngstes Werk, ein Denkmal fr Johanna Ey, ist fertig, wird im Mai an der Neubrckstrae aufgestellt und wird gefrdert von der Frankonia Eurobau AG, dem Investor des Andreas-Quartiers. Die Frankonia mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Uwe Schmitz wird hier als Mzen ganz im Sinne der Ey auch ein Caf und eine Galerie fr Akademie-Studenten einrichten, die dort kostenlos ihre Bilder ausstellen knnen. Zustande kam dieses Kunst-Engagement durch Jonges-Baas Wolfgang Rolshoven. Rolshoven hatte bereits 2013 davon gehrt, da die Kulturschaffenden der Landeshauptstadt nicht schon wieder einen Gerresheim wollten. Daraufhin kam er auf die Idee einen nicht ffentlichen Raum, der aber fr die ffentlichkeit zugnglich ist, zu suchen. Am 8. Dez.2014 traf er sich im Ohme Jupp mit Uwe Schmitz, Prof. K.H. Schmke und Bert Gerresheim und der Pakt wurde besiegelt. Der Rat der Stadt stimmte dem Vorschlag zu, den Ort der Aufstellung Mutter-Ey-Platz zu nennen, insbesondere weil Rolshoven darauf hinwies, dass viel zu wenig Pltze und Straen nach Frauen in Dsseldorf benannt sind. Die Geschichte von der ersten Planung ber Skizzen bis zum Bronzeguss wird in einer Bildreportage mit Fotos von Uwe Schaffmeister erzhlt und bildet das Abschlusskapitel des Buches. Doch halt, ein kleiner Nachtrag sei hier angebracht. Gerresheim, der sich auf die heitere rheinische Lebensart versteht, schuf auch Karnevalsorden. Darunter zwei fr die Jonges. Der von 2016 zeigt Mutter Ey und der neue von 2017 den Dsseldorfer Wappenlwen als Hoppeditz.

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Express Dsseldorf 15.2.2017, 14. März 2017
OB Geisel ist ein Gerresheim-Fan

Dsseldorf - Ich bin ein groer Freund der Werke von Bert Gerresheim, sagte Thomas Geisel, als der Bildhauer und sein Biograf Michael Kerst zu einem Kurzbesuch ins Rathaus kamen. Grund fr die Visite: Der OB sollte als einer der ersten Dsseldorfer ein Exemplar des soeben erschienen Buches Bert Gerresheim - ein Bildhauerleben bekommen. Und tatschlich begann Geisel sofort, zu schmkern, und zeigte sich von dem Buch schwer begeistert.

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NRW Depesche, 07. März 2017
Biographie ber einen imponierenden Bildhauer
Von Christian Dick


Er ist ein wahrer Genius unserer Zeit. Viele herausragende Skulpturen in Dsseldorf und Kln wurden von ihm geschaffen. Viele finden sich in Kirchen. Eines der meist diskutierten Werke dieses Knstlers ist ein Heinrich-Heine-Denkmal am Schwanenmarkt in Dsseldorf, bei dem der Kopf von Heinrich Heines geteilt und als Vexierlandschaft begehbar ist. Die Rede ist von dem Dsseldorfer Bildhauer Bert Gerresheim, der auch mit ber 80 Jahren noch von sich reden macht und dessen neueste Skulptur der Dsseldorfer Kunst-Mzenin Mutter Ey im Frhjahr 2017 im Herzen der Dsseldorfer Altstadt aufgestellt wird.
Nun ist eine neue hochinteressante Biographie ber diesen unermdlichen Knstler erschienen, die sehr lesenswert ist. Unter dem Titel Bert Gerresheim Ein Bildhauerleben ist dieses Buch des Journalisten Michale Kerst ber das Leben und die Schaffenskraft dieses filigranen Knstlers im Dsseldorfer Grupello Verlag erschienen.

Zum Inhalt des Buchs

Wie wird ein Mensch zum Knstler? Zuerst muss es eines geben, das unerlsslich ist: Talent. Dann der unbedingte Wille, diesen Weg beschreiten zu wollen, das, was man tut, nicht als Beruf, sondern als Berufung zu verstehen was in unserer heutigen Welt immer mehr verloren gegangen zu sein scheint. Das Dritte, das zu Talent und dem Wollen kommt, ist ein Lebensweg, der vom Nicht-Verzweifeln geprgt sein muss, denn wie viele Knstler enden als Taxifahrer, in der Gastronomie, als Zoo-Tierpfleger oder schlagen sich mit schlecht bezahltem Privatunterricht durch?
Zu denjenigen, die sich nicht unterkriegen lassen, die konsequent an sich und ihrer Kunst arbeiten und Geschichten zu erzhlen haben, gehrt der Dsseldorfer Bildhauer Bert Gerresheim. Aus spannenden Gesprchen verfasste Michael Kerst im Wechsel von Erzhltext und Zitaten des Knstlers eine auergewhnliche Biographie. Amsierend und gleichzeitig nachdenklich fhrt er den Leser in drei groen Abschnitten durch das inzwischen mehr als acht Jahrzehnte dauernde Leben des Knstlers. Von der Kindheit und Schulzeit, der Studienzeit an der Dsseldorfer Kunstakademie und der Villa Massimo in Rom bis zu seinem Brotberuf als Lehrer und seinem Unruhestand, der Phase nach der Pensionierung, in der Gerresheim zu einem weiteren, langjhrigen Kreativittsschub gelangte.
Eine Fotoreportage von Uwe Schaffmeister ber die Entstehung eines Gerresheimschen Kunstwerks, dem Mutter Ey-Denkmal, das an die legendre Dsseldorfer Galeristin Johanna Ey erinnert, rundet das Werk ab.
Michael Kerst, geboren 1961 in Kleve; Studium der Publizistik, Germanistik und Politikwissenschaften in Mnster; seit 1988 Pressesprecher der Stadt Kleve, danach Redakteur und Redaktionsleiter verschiedener Zeitungen am Niederrhein, Hrfunk-Reportagen ber klassische Musik und Oper fr WDR 3, seit 2001 Redakteur des Dsseldorf EXPRESS, seit 2009 stellvertretender Redaktionsleiter des Dsseldorf EXPRESS; lebt in Meerbusch.


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Rheinische Post 10.2.2017, 13. Februar 2017
Bert Gerresheim setzt Mutter Ey ein Denkmal
In Michael Kersts neuem Buch ber den Bildhauer wird die Entstehung der Arbeit dokumentiert.
Von Annette Bosetti


Er ist ein Stck Dsseldorf. Es gibt sicher Hunderte Werke von Bert Gerresheim, sakrale wie weltliche, darunter Reliquiare, Briefmarkenentwrfe, Statuen und Denkmler im ffentlichen Raum. Ein Selbstbildnis hat der 81-jhrige Knstler indes bis heute nicht von sich angefertigt. Weder auf Gemlden noch in Plastiken findet sich sein markantes Gesicht. Jetzt aber ist ein spannendes Selbstzeugnis in Buchform auf dem Markt, das in Texten, Zitaten und Fotos von einem bewegten Knstlerleben berichtet, das zu einer Zeit seinen Anfang nahm, in der es nicht gerade gern gesehen wurde, wenn der Sohn lieber malte als mathematische Aufgaben zu lsen.
Der Journalist Michael Kerst hat das Buch mit Gerresheim zusammen entwickelt und verfasst. ber 200 Seiten entspringt es einem erbaulichen Dialog zwischen Knstler und Interviewer. Eher beilufig war man 2014 auf die Idee gekommen, whrend eines Gesprchs ber Kunst. Der Journalist stellte seine letzte Frage, die alles ins Rollen brachte. Ob Gerresheim plane, noch ein Denkmal zu hauen, wollte Kerst wissen. Und ob, so die Antwort. Die Mutter Ey, Dsseldorfs legendre Kunstfigur, wollte er als Bronze verwirklichen. Skizzen dazu hatte er bereits angefertigt. Es war sein Herzenswunsch, sagt er. Als kleiner Junge hatte er Johanna Ey kennengelernt, sie hatte ihm geraten, bei Otto Pankok an der Kunstakademie zu studieren. Was er spter auch tat. Ein guter Rat war es, der seinen Lebensweg mitentschieden hat. Das war nur ein Detail eines Lebens, das spannenden Stoff versprach. Der Journalist berredete den Knstler zu mehr Ausknften.
Anfangs hatte Gerresheim Scheu, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Auch trug er Sorge, dass man solch eine Biografie als eine Art Nachruf missverstehen knnte. Von Sargdeckelknarren will ich noch nichts wissen, scherzte der vitale Knstler bei der Buchvorstellung gestern im Ratinger Tor. ber Wochen hatte man im Atelier zusammengehockt, es wurde viel gefragt und noch mehr erzhlt. Aus ungezhlten Mitschnitten schuf der Autor eine Struktur mit vier Abschnitten. Zu lesen, wie der Dsseldorfer Jong seinen Weg eingeschlagen hat, wie das Leben ihm glckliche Momente und Brche bescherte, ist spannend und gleichzeitig eine Zeitreise. Die Kindheit im Krieg, die Anfnge des Kritzelns, die erste Zeichnung Unterm Kreuz von 1950, die ersten Koppe - den Gips besorgte sich der Junge in einer Oberkasseler Apotheke -, die Reifeprozesse und der Glaubenskonflikt, ob er als Knstler einer Generation gegenstndlich arbeiten wrde oder nicht. In der Akademie, wo er zeitweise mit Gnther Uecker zusammen in der Pankok-Klasse arbeitete, ordnete sich Gerresheim den Jungen Realisten zu, nannte seinen Stil visionrer Realismus und fhlte sich den Surrealisten verbunden. Diese Details seiner Wegfindung sind interessant, wie auch die Erinnerung an Begegnungen mit berhmten Menschen, darunter Ppste, Literaten oder Polit-Haudegen wie Herbert Wehner.
Durch das Buch wurde gleichzeitig die Idee befrdert, das Mutter-Ey-Denkmal zu realisieren und in den Stadtraum zu bringen. Hilfreich dabei sind die Dsseldorfer Jonges, die listig sein knnen, wie sich bei der Buchvorstellung zeigte. Ein offizieller Weg, die 2,70 Meter hohe Bronze ins Stadtbild zu befrdern, war ausgeschlossen. Nicht schon wieder Gerreshein, tnte es aus ernstzunehmenden Mndern. Jonges-Bas Wolfgang Rolshoven fand im CEO der Frankonia, Uwe Schmitz, einen Sponsor, der nicht nur das Werk ankaufte, sondern das Gelnde im Andreasquartier bereitstellt. Im Mai soll die gute Mutter Ey dort enthllt werden. Daneben wird ein Caf mit Galerie fr Arbeiten von Absolventen der Akademie eingerichtet. Da schliet sich der Kreis.

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WZ 10.2.2017
Ein Buch ber ein bewegtes Knstlerleben

Normalerweise schreibt er immer kurz, knapp und knackig ber die Belange seiner Dsseldorfer Heimatstadt. Nun hat Express-Redakteur Michael Kerst einmal weiter ausgeholt und ein Buch geschrieben. Schlielich geht es um erlebte Stadtgeschichte aus der persnlichen Sicht des groen Dsseldorfer Knstlers Bert Gerresheim (81). Zwei Jahre lang traf sich Kerst regelmig mit dem Bildhauer. Dabei schaute Michael Kerst dem Knstler nicht nur in dessen Atelier bei der Arbeit ber die Schulter, sondern erfuhr auch die ganz persnliche Geschichte Bert Gerresheims. Herausgekommen ist ein Buch ber ein sehr bewegtes Bildhauerleben. Dabei hat Michael Kerst es geschafft, alles in rheinischer Leichtigkeit zu Papier zu bringen, lobt Bert Gerresheim. Die Nachrufatmosphre, die vielen Biografien anhaftet, wurde vollstndig vermieden.
Es gibt kein Sargdeckelknarren. Kein Wunder bei der Lebensgeschichte. Michael Kerst: Es ist unglaublich faszinierend, wem Bert Gerresheim alles begegnet ist. Von Papst Johannes Paul II. bis hin zur legendren Dsseldorfer Kunstmzenin Mutter Ey. Ihr widmet der Bildhauer nun eine 2,70 Meter groe Statue, die Anfang Mai auf dem neuentstehenden Mutter-Ey-Platz auf dem Gelnde des Andreas- Quartiers enthllt wird.

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Express 10.2.2017
Stadtgeschichte vom Express-Redakteur
Spannendes Buch ber Knstler Bert Gerresheim von Michael Kerst
von Colja Schliewa


Dsseldorf - Normalerweise schreibt er immer kurz, knapp und knackig ber die Belange seiner Dsseldorfer Heimatstadt. Tglich und seit vielen Jahren. Nun hat EXPRESS-Redakteur Michael Kerst einmal weiter ausgeholt und ein ganzes Buch geschrieben. Schlielich geht es um erlebte Stadtgeschichte aus der persnlichen Sicht des groen Dsseldorfer Knstlers Bert Gerresheim (81). Zwei Jahre lang traf sich unser Mitarbeiter regelmig mit dem Bildhauer. Dabei schaute Michael Kerst dem Knstler nicht nur in dessen Atelier bei der Arbeit ber die Schulter, sondern erfuhr auch die ganz persnliche Geschichte Bert Gerresheims.ber ein faszinierendes und sehr bewegtes Bildhauerleben. Dabei hat Michael Kerst es geschafft, alles in rheinischer Leichtigkeit zu Papier zu bringen, lobt Bert Gerresheim. Die Nachrufatmosphre, die vielen Biografien anhaftet, wurde vollstndig vermieden. Es gibt kein Sargdeckelknarren.
Kein Wunder bei der Lebensgeschichte. Michael Kerst: Es ist unglaublich faszinierend, wem Bert Gerresheim alles begegnet ist. Von Papst Johannes Paul II. bis hin zur legendren Dsseldorfer Kunstmzenin Mutter Ey.
Apropos Mutter Ey: Ihr widmet der Bildhauer nun eine 2, 70 Meter groe Statue, die Anfang Mai auf dem neu entstehenden Mutter-Ey-Platz im im Gelnde des Andreas-Quartiers enthllt wird.


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djournal Dsseldorfer Gesellschaftsmagazin, 01. Januar 2017
Neuerscheinungen im Grupello Verlag
Michael Kerst: Bert Gerresheim - Ein Bildhauerleben


Wie wird ein Mensch zum Knstler? Zuerst muss es eines geben, das unerlsslich ist: Talent. Dann der unbedingte Wille, diesen Weg beschreiten zu wollen, das, was man tut, nicht als Beruf, sondern als Berufung zu verstehen. Das Dritte ist ein Lebensweg, der vom Nicht-Verzweifeln geprgt sein muss. Zu denjenigen, die sich nicht unterkriegen lassen, die konsequent an sich und ihrer Kunst arbeiten und Geschichten zu erzhlten haben, gehrt der Dsseldorfer Bildhauer Bert Gerresheim. Aus spannenden Gesprchen verfasste Michael Kerst im Wechsel von Erzhltext und Zitaten des Knstlers eine auergewhnliche Biographie. Amsierend und gleichzeitig nachdenklich fhrt er den Leser durch das inzwischen acht Jahrzehnte dauernde Leben des Knstlers. Von der Kindheit und Schulzeit, der Studienzeit an der Dsseldorfer Kunstakademie und der Villa Massimo in Rom bis zu seinem Brotberuf als Lehrer und seinem Unruhestand, der Phase nach der Pensionierung, in der Gerresheim zu einem weiteren, langjhrigen Kreativittsschub gelangte. Eine Fotoreportage von Uwe Schaffmeister ber die Entstehung eines Kunstwerks, des Mutter Ey-Denkmals, das an die legendre Dsseldorfer Galeristin Johanna Ey erinnert, rundet das Werk ab.

Michael Kerst, geboren 1961 in Kleve; Studium Publizistik, Germanistik, Politikwissenschaften in Mnster; seit 1988 Pressesprecher der Stadt Kleve, Redakteur/Redaktionsleiter verschiedener Zeitungen, Hrfunk-Reportagen ber klassische Musik WDR 3, 2001 Redakteur und seit 2009 stellvertretender Redaktionsleiter Dsseldorf EXPRESS.


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