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Siegener Zeitung, 07. Juli 2017
Genies und ihre Frauen

»Am Anfang war die Frau« - zu diesem Thema fand jetzt - unmittelbar vor dem diesjährigen Muttertag-eine Veranstaltung des Russisch-deutschen Kulturzentrums Litera statt: Die Autorin Tatjana Kuschtewskaja erzählte von den Frauen russischer Genies.
     In 19 Porträts schilderte sie die Schicksale dieser Heldinnen, den Frauen an der Seite berühmter Männer. Deutlich wurde, dass hier keine Lebensgeschichte der anderen gleicht. Diese Frauen waren für die Genies Muse, Agentin, Sekretärin, Beraterin und nicht zuletzt Mutter ihrer Kinder.
     Tatjana Kuschtewskaja erzählte auch über sich selbst und damit von einem Leben, das in der Wüste Turkmenistans begann, über die Ukraine und Jakutien nach Moskau führte und von dort schließlich nach Deutschland. Hier beginnt Tatjana Bücher zu schreiben, auch das in Siegen vorgestellte »Am Anfang war die Frau. Die Frauen russischer Genies«. Diese Veranstaltung war schon die zweite mit der Autorin im Lese-Café des Krönchen-Centers. Nach der erfolgreichen Premiere im November hatten die damals anwesenden Litera-Mitglieder und Gäste den Wunsch nach mehr von der in Essen lebenden Tatjana Kuschtewskaja ausgedrückt.
     Die Schriftstellerin wurde musikalisch unterstützt von Nina Kurbanly, Melissa Schefszyk und Elena Burt. Letztere weckte bei der Autorin Kindheitserinnerungen. Die Zehnjährige spielte ein altes deutsches Lied, das Tatjana als Kind auf einer Schallplatte mehrfach hörte. Diese Platte hatte ihr Vater als »Kriegsbeute« nach Hause gebracht. Er arbeitete im Zweiten Weltkrieg als Arzt in einem Lazarett.

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Tatjana Kuschtewskaja: »Am Anfang war die Frau«




B5 aktuell, BR, 4.3.2016
Grenzenlose Vielfalt
Lesung von Tatjana Kuschtewskaja »Am Anfang war die Frau« in München / Internationales Festival für junge Literatur »Wortspiele« / 21. Filmfestival Türkei - Deutschland in Nürnberg /


»Es gibt keinen Erfolg ohne Frauen«, sagte Kurt Tucholsky. Stimmt, sagt Tatjana Kuschtewskaja. Die in Russland geborene Autorin beschäftigt sich in ihrem Buch »Am Anfang war die Frau« mit 17 Ehefrauen russischer Schriftsteller, Komponisten und Wissenschaftler.
      Wer waren sie, die Frauen russischer Genies? Für ihr Buch traf sich Tatjana Kuschtewskaja mit Nachkommen und las sich durch viele Memorien. Sie stellt fest, dass außergewöhnlich intelligente und gebildete Frauen oft dazu beitrugen, dass ihre genialen Männer weltberühmt wurden - von Wladimir Nabokov und Lew Tolstoj bis Dimitri Schostakowitsch.
      Warum hat die Ehe von Peter Tschaikowsky nur zwei Wochen gehalten? Warum hat der Komponist Sergej Prokofjew nichts unternommen, um seine Frau aus dem stalinistischen Lager zu befreien? Die Antworten darauf sind im Buch »Am Anfang war die Frau« zu finden.
     Am 8. März, dem internationalen Tag der Frau, liest Tatjana Kuschtewskaja aus ihrem Buch in der Bayerischen Staatsbibliothek in München, Beginn ist um 19:00 Uhr.

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Tatjana Kuschtewskaja: »Am Anfang war die Frau«




Literarische Kostproben (Ausgabe 101/2016), 14. November 2016
»Am Anfang war die Frau« Die Frauen russischer Genies
von Helga Helnwein


Nach »Liebe – Macht – Passion« und »Russinnen ohne Rußland« legt Tatjana Kuschtewskaja mit »Am Anfang war die Frau« den dritten Band ihrer Trilogie über russische Frauen vor. Schon Kurt Tucholsky sagte: »Es gibt keinen Erfolg ohne Frauen«, immer wieder waren es Frauen, die im Hintergrund von Männern, oft in politischen Belangen, die Fäden der Macht gezogen haben.
     In diesem Buch begegnen uns eine Reihe von Frauen russischer Genies. Mit all ihrer Leidenschaft und mit all ihrer Kraft und auch dem eisernen Willen unterstützten jene Frauen ihre Männer. Es werden Tiefen ausgelotet. Kein Schicksal ist gleich in der Vielfalt an geschichtlichen Ereignissen.
     Ein sehr interessantes Buch mit 19 wunderschönen Portäts von Janina Kuschtewskaja. Eine faszinierende Reise in die Vergangenheit, wo die Dichterin in die Gefühlswelt sowie den Seelenmustern jener Frauen aus dem Hintergrund eindringt.

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Tatjana Kuschtewskaja: »Am Anfang war die Frau«




neues deutschland, 07. Juli 2016
Lauter Liebesdramen
Tatjana Kuschtewskaja über die Frauen berühmter Männer in Russland von Irmtraud Gutschke


Schön -ja, das waren die meisten. Ihre berühmten Männer wollten mit ihnen glänzen. Und meist waren die Frauen auch jünger als sie, manche in einem Alter, in dem heute niemand in Europa heiraten würde. Aber damals schien es zum beiderseitigen Vorteil. Sie kam zu einem Mann, der bereits über einen gesellschaftlichen Status verfügte, oder wenigstens zu einem, der durch sein Talent begeistern konnte, und er kam zu einer Gattin, die zu ihm aufblickte, für ihn da war, ihn unterstützte in allen Belangen - auch nach seinem Tode noch.
     »Gib mir dein Wort darauf, daß ich in deinen Armen sterben werde«, sagte Michail Bulgakow zu seiner Jelena. Und so geschah es. »Komm zu mir, ich küsse Dich und bekreuzige Dich für alle Fälle ... Du warst meine Frau, die beste, die unersetzliche, die bezaubernde ... Meine Göttliche, mein Glück ...« Das sollen seine letzten Worte gewesen sein. Sie überlebte ihren Mann noch dreißig Jahre, versuchte, sein Werk zu bewahren, indem sie die Manuskripte möglichst »breit streute«, damit sie nicht verloren gehen konnten. Sie hatte sie auf einer Schreibmaschine abgetippt, sowie sie auch vorher schon gewissermaßen seine Sekretärin gewesen war und darüber hinaus die Seele seines Hauses. »Der Meister und Margarita«, der Titel von Bulgakows berühmtestem Roman, bezeichnete wohl auch ihre Ehe. Aber dieses wunderbare Buch wurde erst ab 1966, sechzehn Jahre nach des Meisters Tod, in der Literaturzeitschrift »Moskwa« gedruckt.
     Immer wieder finden sich hier Hinweise, wie schwer es vielen Schriftstellern und Künstlern in der Sowjetunion gemacht wurde. Viele haben das Land verlassen, wo man sie reglementierte und ohne Weiteres verhaften konnte. Sergej Prokofjew war 1918 emigriert und hatte vornehmlich in Paris gelebt. Seiner Bedeutung gewiss - wer sollte ihm etwas anhaben-ließ er sich 1936 mit seiner Frau Lina, einer aus Spanien stammenden Sängerin, wieder in Moskau nieder. »1941 trennte er sich von seiner Familie und zog zu Mira Mendelson, die er 1948 heiratete«, so heißt es lapidar bei Wikipedia.
     Bei Tatjana Kuschtewskaja kann man die Hintergründe nachlesen: Jene Mira, Studentin am Literaturinstitut und ihm völlig ergeben, hatte Prokofjew bereits 1938 kennengelernt. Seine Frau fand sich mit allem ab, wollte sich aber nicht scheiden lassen. Wohlbedacht womöglich, denn damit wäre sie ungeschützt. Auf Betreiben ihres Mannes wurde 1947 ihre im deutschen Ettal geschlossene Ehe vor Gericht für ungültig erklärt, da sie sich nicht im sowjetischen Konsulat hatten registrieren lassen. Am 28. Februar 1948 wurde Lina unter einem Vorwand aus dem Haus gelockt und in ein Auto gestoßen: Neun Monate Verhöre in der Lubjanka und im Lefortowo-Gefängnis, dann Verurteilung wegen Spionage zu zwanzig Jahren Arbeitslager. Und der einstige Ehemann, sechsmaliger Stalin-Preisträger, tat nichts für sie - aus Angst womöglich. Schostakowitsch jedoch setzte sich für sie ein. Erfolglos. Erst im Mai 1956 wurde sie rehabilitiert und entlassen.
     Im Hintergrund, wie immer, ein Kampf um Macht und Geld, Rätselhaftes kommt hinzu. Wie war das 1932 mit dem Selbstmord von Nadeschda Allilujewa, Stalins Frau? Und wie mit dem Mord an Nina Kandinskja? Romantischer die Geschichte vom weißen Flieder. Zu Besuch bei Sergej Rachmaninows Enkel am Vierwaldstätter See erfuhr Tatjana Kuschtewskaja das Geheimnis seiner Großmutter, das mit diesen Blumen verbunden war, die das Musikgenie nach jedem seiner Konzerte in der Garderobe vorfand. Von der Frau hinter dem Flieder hatte Natalja Rachmaninowa schon lange gewusst, und als ihr Mann im Sterben lag, schickte sie nach ihr.
     Lauter Liebesdramen: Mit welcher Einfühlungskraft und Leidenschaft sie die Autorin zu Papier gebracht hat! Und was für ausgiebige Studien dem vorausgegangen sind! Sie recherchierte in Archiven, studierte Memoiren und Briefe, sprach mit Hinterbliebenen und hat oft auch eigene Erinnerungen in die Erzählungen einzuflechten, die in sich oft einen Stoff verdichten, der zu einem biografischen Roman hätte taugen können. Die Leserin, der Leser wird es gar nicht ermessen können, was für eine Arbeit in diesem Buch steckt, aber die Autorin hat es ja geschrieben, damit es eine mitreißende Lektüre wird. In den 19 Porträts steckt sozusagen auch ihre eigene Reflexion über die Vielgestaltigkeit der Liebe und die besondere Schwierigkeit, mit einem berühmten Mann verbunden zu sein.
     Ein Doppelleben führten, viele. Alexander Solschenizyns Frau, Natalja Reschetowskaja, bekommt im Buch einen großen Monolog, um zu erklären, wie sich damit leben lässt. Er sei eben der Typ Mann gewesen, der den »Sinn de Daseins« sucht und »nicht das Glück im stillen Ehehafen... Ihn interessiert die Handlung mit unvorhersehbaren Ergebnis der Versuch, die eigenen Grenzen zu überschreiten...« Doch was wäre aus ihm geworden, hätte sie ihn nicht umsorgt und nachts seine Texte in die Maschine getippt...
     Hätte Sofja Tolstaja nicht den Alltag von Lew Tolstoi gemeistert, er selbst hätte es nicht vermocht. Sie war Muse, Zuhörerin, Ratgeberin »und die einzige, die seine Handschrift lesen konnte«. Die Bände von »Krieg und Frieden« hat sie siebenmal von Hand abgeschrieben. Keinen Augenblick hat sie für sich gelebt. Das hat Antonina Tschaikowskaja zwangsweise getan; im Grunde gab es für sie nur zwei Wochen Ehe, weil ihr Mann sich von ihr entfernte. Olga Knipper-Tschechowa wohnte in Moskau; Anton Tschechow zog Jalta vor. Der Frauenversteher schrieb zärtliche Briefe und notierte für sich: »Gefühl von >Nicht-liebe<, ruhiger Zustand, lange, ruhige Gedanken.«
     »Vor meiner Begegnung mit Dir wusste ich nicht, was Liebe ist«, flüsterte Natalja Herzen und strich Georg Herwegh durchs schwarze Haar. Eine Zeit lang wohnten beide Ehepaare in einem Haus (so wie übrigens die Bunins mit der Dichterin Galina Kusnezowa). Herwegh forderte Alexander Herzen zum Duell, und Emma Herwegh goss Öl ins Feuer. Und dann gab es noch weitere Wendungen und Liebesverwicklungen - Alexander Herzen sind sie für sein Buch »Erlebtes und Gedachtes« zugutekommen.


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Tatjana Kuschtewskaja: »Am Anfang war die Frau«




ekz.bibliotheksservice, 16. Mai 2016
Am Anfang war die Frau: die Frauen russischer Genies
von Heidrun Küster


Die 17 Porträts von Frauen berühmter Russen wie Dmitri Schostakowitsch, Daniil Charms, Michail Bulgakow, Fjodor Dostojewski, Lew Tolstoi, Wassily Kandinsky, Vladimir Nabokov, Andrej Sacharow oder Alexander Herzen entfalten mit ihrer lebendigen, sinnlichen Darstellung einen ganz eigenen poetischen Zauber ("Noch waren da nur erste Ahnungen, ein Vorentzücken ..."). Manche der Frauen sind bis heute unbekannt, unerwähnt, viele überlebten ihre (zumeist wesentlich älteren) Männer um Jahrzehnte und dienten weiter deren Werk, wie Jelena Bulgakowa. Nicht nur Sergej Rachmaninows kluge Frau verhielt sich seinen Eskapaden gegenüber unfassbar nachsichtig, nicht nur Sergej Prokofjews Frau litt unsäglich (er unternahm nichts, als sie in einem stalinschen Lager verschwand). "Es ist schon bemerkenswert, bei wie vielen 'schöpferisch produktiven' Menschen psychische Seltsamkeiten zu beobachten sind", wahrlich seltsam Antonina Tschaikowskajas 2-wöchige Ehe mit dem Komponisten ... Tatjana Kuschtewskaja, ihr ungewöhnlicher, anmutiger, aus dem Russischen übersetzter Titel gehört in Bibliotheken!

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Tatjana Kuschtewskaja: »Am Anfang war die Frau«




Freies Wort, 16. April 2016
Fast vergessen:
Die Frauen der berühmten Russen
von Lilian Klement


Tatjana Kuschtewskaja hat das Schicksal russischer Frauen - quer durch die Jahrhunderte - als kaum beachteten literarischen Stoff für sich entdeckt. Nun kam sie mit ihrem jüngsten Buch nach Suhl.

Zu Suhl hat die Schriftstellerin Tatjana Kuschtewskaja fast schon ein persönliches Verhältnis. Zum achten Mal innerhalb von ein paar Jahren stellt sie hier ihre Bücher vor, zumeist eingeladen von der Ortsgruppe Suhl der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft. So auch diesmal, Donnerstagabend in der Stadtbücherei. Auf einem Tischchen liegt bereits eine Auswahl ihrer Bände zum Kaufen bereit. Nach der Lesung, die man getrost eine Plauderei mit dem Publikum nennen kann, wird sie signieren und immer noch ein bisschen weiter erzählen. Es liegt ihr ja so viel auf dem Herzen, und es steht so viel in ihren Notizbüchern.
    Sie erzählt gern und leidenschaftlich - was man in ihren mittlerweile schon 19 Werken spürt, die sich alle auf die eine oder andere Weise um ihre russische Heimat drehen, die sie 1991 verließ. Seither lebt sie in Essen, ist Mitglied im internationalen P.E.N.-Club und im Verband deutscher Schriftsteller. Nach wie vor schreibt sie in ihrer Muttersprache, die Manuskripte werden übersetzt. Und wenn sie spricht, dann tut sie das immer noch mit der für Russen typischen Aussprache wenn sie Deutsch reden, auch Wladimir Kaminer hört sich so ähnlich an.
    Ihr jüngstes Buch beschäftigt sich erneut mit dem Schicksal russischer Frauen. Es ist das dritte, und wenn sie alle Porträts in den Bänden zusammen zählt, dann sind das über sechzig in dieser Trilogie, Geschichten von Frauen, die vielleicht nie erzählt worden wären, ob es sich um Berühmtheiten handelte oder um Frauen, die hinter ihren grandiosen Männern verborgen blieben, zumeist völlig vergessen, weil ihre Gatten sie nicht weiter erwähnten, aber »ohne sie nicht hätten existieren können«, bemerkt Tatjana Kuschtewskaja. So wie in ihrem neuen Buch »Am Anfang war die Frau«. In 19 Geschichten schildert sie Einblicke in das Leben dieser Frauen, unter anderem von Dostojewski, Herzen, Malewitsch, Tolstoi, Tschaikowski, Rachmaninow und Kandinsky. Allesamt Frauen, die sich übten in Tapferkeit, Geschlossenheit, der Fähigkeit, sich selbst zu trösten und wieder aufzurichten, charakterisiert Kuschtewskaja sie. Besser als Romane schreiben, bemerkt die Autorin, sie hat sich in deren Leben hineinversetzt, um sie zu verstehen, das sei ihr wichtig gewesen, und nicht ein Urteil über sie.
    Drei Jahre recherchierte sie, so lange, wie noch nie für ein Buch, berichtet sie freimütig. Quellensuche, Briefe, Dokumente, Gespräche mit Nachfahren, und wo sie nicht weiter gekommen sei, habe sie versucht, ihre Erkenntnisse zu kombinieren oder einfach ihre Intuition spielen lassen. Immer noch sichtlich beeindruckt erzählt sie von ihrer Begegnung mit dem Enkel Sergej Rachmaninows 2012 in der Schweiz in dessen Villa bei Veggis. Kurz darauf war der achtzigjährige Alexander, der wie sein berühmter Großvater ausgesehen habe, plötzlich verstorben. Die Kuschtewskaja wollte etwas über seine Großmutter erfahren, die Frau des Komponisten, der frühzeitig in die USA ausgewandert war und in Beverly Hills begraben ist. Alexander habe das so gefreut, dass er sie sofort zu sich eingeladen habe.
    Was sie von ihm Geheimnisvolles erfuhr, kann man nun nachlesen. Wie auch andere erstaunliche Frauenleben, die einem nahe gehen und ans Herz rühren: von Prokofjews geschiedener Frau Lina, einer spanischen Sängerin, die in der Stalinzeit acht Jahre in einem sibirischen Arbeitslager zubringen musste und für die sich Prokofjew nie eingesetzt habe. Von Sofia Tolstoijewa, die Tolstois Mammutwerk »Krieg und Frieden« siebenmal mit ihrer Handschrift abgeschrieben hatte, von Malewitschs Frau, von der es nur dieses wunderbare Gemälde »Ehefrau Natalja« gibt, von Kandinskys letzter Ehefrau Nina, die in der Schweiz ermordet wurde.
    Geschichten, die es dem Leser leicht machen, nach ihnen zu greifen. Geschichten, die zugleich ein Spiegel ihrer Zeit sind.





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Tatjana Kuschtewskaja: »Am Anfang war die Frau«




Thalia Kundenmagazin »Lesen« von Erik Brühlmann, 25. März 2016
Stark, stärker, Frau

Die Frau dahinter

Aber müssen starke Frauen denn immer im Rampenlicht stehen? Immerhin wird es das Sprichwort »Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau« ja nicht umsonst geben. Das dachte sich wohl auch die in Turkmenien geborene Tatjana Kuschtewskaja und verfasste »Am Anfang war die Frau. Die Frauen russischer Genies«. In 19 Porträts schildert sie die Schicksale der Frauen, die den berühmten Männern ihren Erfolg manchmal erst ermöglichten – ob sie ihnen nun Muse waren oder Beraterin, Ehefrau oder Sekretärin. Das Buch ist – eine Seltenheit in der Welt der Sachbücher – übrigens der abschliessende Teil einer Trilogie, die starken russischen Frauen gewidmet ist.

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Tatjana Kuschtewskaja: »Am Anfang war die Frau«