Zurck zu : Wrterbuch der Dsseldorfer Mundart

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Rheinische Post - Dsseldorf, 23. Januar 2019
Ein Wrterbuch mit Nonnefhzkes und Fttchesfhler

(dans) Er habe schon Begrungsworte auf Japanisch und Chinesisch gehalten, aber das Sprechen der Rheinischen Sprache sei eine besondere Herausforderung, erzhlt der Oberbrgermeister und Schwabe Thomas Geisel. Dass er sich trotzdem auf das Sprachexperiment einlie, hatte eine besonderen Grund: Vergangene Woche stellte der Dsseldorfer Sprachwissenschaftler Heinrich Spohr im Rathaus die berarbeitete Auflage seines Wrterbuchs zur Dsseldorfer Mundart vor. 2013 war die erste Version seines Werks erschienen, die Spohr in der Zwischenzeit um viele weitere Begriffe ergnzt hat. So zhlt das Buch insgesamt 190.000 Eintrge, um einen Einblick in die Vielfalt der hiesigen Sprache zu bieten.

Seine Liebe zur Dsseldorfer Mundart trgt Spohr bereits seit seiner Kindheit in sich. Aufgewachsen in Volmerswerth, wurde damals ausschlielich im Dialekt miteinander gesprochen. "Die Dsseldorfer Mundart ist eine sehr bildhafte und liebevolle Sprache", erklrt Spohr seine Zuneigung zu dem Dialekt. Als Beispiel fhrt er Wrter wie Nonnefhzkes (Muzen) und Fttchesfhler (Grapscher)an. Das Wrterbuch der Dsseldorfer Mundart ist fr 29,90 Euro im Buchhandel erhltlich.

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Heinrich Spohr: »Wrterbuch der Dsseldorfer Mundart«




duesseldorf.de, 18. Januar 2019
Buchvorstellung der Dsseldorfer Mundart im Rathaus

Bereits seit vielen Jahren erforscht Heinrich Spohr die Dsseldorfer Mundart. Am Donnerstag, 17. Januar, kam er zur Vorstellung der zweiten Auflage seines "Wrterbuchs der Dsseldorfer Mundart" ins Rathaus.


Heinrich Spohr stellte die zweite Auflage seines Buchs zur Dsseldorfer Mundart vor. Foto: Ingo Lammert

Oberbrgermeister Thomas Geisel hat den Dsseldorfer Mundartforscher im Jan-Wellem-Saal empfangen. Bei dieser Gelegenheit bergab Heinrich Spohr dem Oberbrgermeister ein signiertes Exemplar des Wrterbuches. Bei seiner Rede hat der Mundartforscher einige Beispiele aus seinem Buch zum Besten gegeben.


Oberbrgermeister Thomas Geisel (links) mit Mundartforscher Heinrich Spohr bei der Buchvorstellung im Rathaus. Foto: Ingo Lammert


Einblick ins Buch. Foto: Ingo Lammert

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Dsseldorfer Jahrbuch, 01. Januar 2014
Wrterbuch der Dsseldorfer Mundart

Nach dem inzwischen bereits in zweiter Auflage erschienenen Das Dsseldorfer Rheinisch, gesprochen - geschrieben (2006, 2008) und dem Wrterbuch der rheinischen Vornamen in der Dsseldorfer Mundart (2010) legt Heinrich Spohr mit diesem Band nun ein Lehr- und Wrterbuch fr die in beeindruckendem Mae wachsende Zahl derer vor, die in Sprachkursen, Vortrgen und im Alltag das Dsseldorfer Rheinisch als Heimatsprache fr sich (wieder-)entdecken. Ergnzt um eine knapp gefasste Grammatik sowie umfangreiche Deklinations- und Konjugationstabellen findet sich hier ein Wrterverzeichnis von rund 120.000 aktuell gebruchlichen Begriffen und Wendungen, das sicher zum jeweils passenden Mundartbegriff fhrt, oftmals noch versehen mit Varianten und weiteren Anwendungsbeispielen. Kurz - en Standahtwerk, dat sech so schnell nit afntze whd.

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Die Welt Kompakt, 19. Dezember 2013
Platt ist wieder in

Das Wrterbuch der Dsseldorfer Mundart bersetzt 120.000 Wrter. Immer mehr junge Leute lernen Dialekt.

Dieses Buch kann Leben retten. Denn wenn jemand etwas von Nonnefhzkes und Ncke Hnnes murmelt, braucht niemand die Ehre der Fachverkuferin im Supermarkt oder der Bedienung im Restaurant zu verteidigen. Der Murmler bestellt sich lediglich einen Snack und dazu einen Nachtisch: gepellte Blutwurst (Ncke Hnnes) und Mutzenmandeln (Nonnefhzkes), das rheinische Karnevalsgebck.
Sprachliche Missverstndnisse dieser Art rumt das Wrterbuch der Dsseldorfer Mundart aus dem Weg. Wer sich nicht sicher ist, ob er gerade beleidigt oder auf ein Bier eingeladen wurde, kann auf den 400 Seiten nachschlagen, was sein Gegenber in feinstem Dialekt gerade von sich gegeben hat. Der Sprachwissenschaftler Heinrich Spohr hat ber mehrere Jahre und in allen Stadtvierteln nach typisch Dsseldorfer Platt gesucht und ist mehr als 120.000 Mal fndig geworden.
Bei allem Neuen und Innovativen sind wir uns alle darber im Klaren, dass man Tradition pflegen muss, erklrte Oberbrgermeister Dirk Elbers (CDU) jetzt bei der Prsentation des 400-Seiten-Werks. Immer mehr junge Menschen interessieren sich fr die alte Sprache. Wer in die Landeshauptstadt zieht und etwas Dsseldorf-Typisches sucht, findet einerseits Altbier, andererseits aber auch die Mundart. Das Standarddeutsch ist eine Kunstsprache, erklrt Sprachwissenschaftler Spohr. Es existiert, damit sich alle irgendwie verstndigen knnen, die Ursprache aber ist die Mundart. Fnfeinhalb Jahre hat der ehemalige Baas der Alde Dsseldorfer Brgergesellschaft Wrter auf Platt zusammengesucht, ist durch die Stadtviertel gestreift, hat seine Ohren offengehalten und neue Vokabeln gleich abgespeichert. Der Leser mchte die Wrter richtig anwenden, nicht nur grammatikalisch, sondern auch sinngem. Daher sind die meisten Begriffe mit Beispielstzen, idiomatischen Wendungen, Sprichwrtern und Anwendungsbeispielen versehen, erklrt Spohr.
Heinrich Spohr ist kein unbeschriebenes Blatt: Der Autor hat bereits das Buch Das Dsseldorfer Rheinisch, gesprochen geschrieben verfasst. Viele Leser haben damals angemerkt, dass ein Index fehlt, so Spohr. Den wollte er nachliefern doch eine simple alphabetische Auflistung htte den Zweck nicht erfllt, so Spohr. Er wollte gleich Wortfamilien, Anwendungen und Stammvernderungen hinzufgen, um den Index benutzerfreundlicher zu gestalten. Bald schon stellte sich heraus, dass daraus ein komplettes Buch entstehen wrde. Nach 6.600 Stunden Arbeit hat Spohr das im Grupello Verlag erschienene Werk nun vorgestellt. Es ist ein Geschenk an die Stadt, zu ihrem 725. Geburtstag, so Spohr.

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WZ Dsseldorf, von Volker Eckert, 11. Dezember 2013
Das Dsseldorfer Platt von A bis Z

Heinrich Spohr hat ein Lexikon der Mundart verfasst. Er sieht wachsendes Interesse am Dialekt.

Wie fhlt sich jemand, dem zom Braatsche zumute ist? Und was muss man davon halten, wenn man gesagt bekommt: Do hos en Hau af! Die meisten Bewohner von Dsseldorf tun sich heute schwer damit, solche Fragen zu beantworten. Das will Heinrich Spohr ndern. Deshalb hat er ein Wrterbuch der Dsseldorfer Mundart geschrieben, das jetzt erschienen ist.
In seiner Kindheit in Dsseldorf war im Elternhaus von Heinrich Spohr Dsseldorfer Mundart verpnt. Gelernt hat der langjhrige Baas der Alde Dsseldorfer den Dialekt trotzdem, nmlich auf der Strae. Nachschlagewerke zum Dialekt gibt es schon einige, erlutert der studierte Sprachexperte: Aber es fehlte eins in die Richtung Hochdeutsch - Platt. Damit auch Menschen, die der Mundart nicht mchtig sind, mal nachschauen, wie der Rheinlnder etwas ausdrckt.
In seinem Bro hat er Zettelksten mit Tausenden von Karteikarten stehen, daraus ist nun in jahrelanger Arbeit das Nachschlagewerk mit 120.000 Stichwrtern geworden. Wenn man hier Schule nachschlgt, findet man de Scholl, unter Schwtzer steht Kwatsch-kopp und Schwadernr.
Der verbreiteten Klage ber den Verfall der hiesigen Mundart schliet Spohr sich nicht an. Er beobachtet ein zunehmendes Interesse, nicht zuletzt von Zugereisten: Die schnappen auf dem Carlsplatz etwas auf und wollen mehr ber die Dsseldorfer Mundart wissen. Dabei ist die Dsseldorfer Mundart im Vergleich zum Beispiel zur Klner noch relativ leicht zu verstehen, abgesehen von einzelnen Fachbegriffen. Spohr erklrt das vor allem mit den Vernderungen der Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Seitdem sind sehr viele Nicht-Rheinlnder in die Stadt gekommen und die Mundart sei dadurch tendenziell hochdeutscher geworden. Andererseits: Hinter manchem scheinbar hochdeutschem Wort verbirgt sich der Dialekt, etwa bei der Mertensgasse, die eigentlich eine Martinsgasse ist. Auch die Kurze Strae geht auf Kohze zurck, eine Bezeichnung fr kleine Huser.
Meinungsverschiedenheiten hat Spohr zuweilen mit den Narren, wenn es ums Karnevalsmotto geht. Beim aktuellen Dsseldorf mkt sech fein konnte der Dialektexperte zumindest das mkt statt macht durchsetzen. Viel lieber wre ihm aber eine Wendung gewesen, die viel mehr nach hiesiger Mundart klinge: Dsseldorf brasselt sesch op.

DATEN UND FAKTEN
BUCH Das Wrterbuch der Dsseldorfer Mundart erscheint in einer l Auflage von 1.100 Exemplaren im Grupello-Verlag. Preis: 29,90 Euro. Platt und Hochdeutsch zusammengenommen, hat es rund 120.000 Stichwrter.
BERSETZUNG Wenn etwas zum Braatsche ist, dann mchte man weinen. Wer en Hau af hat, der hat einen Knall.

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NRZ Dsseldorf, 11. Dezember 2013
Ein Nohkicksel der Dsseldorfer Mundart

Das Lexikon Deutsch - Dsseldorf -Rheinisch umfasst 120.000 Wrter

Dsseldorf ist eine Stadt von Welt. Klar, dass in der Landeshauptstadt eigentlich nur noch Hochdeutsch gesprochen wird. Doch hier und da in den Ecken der Stadt findet man doch noch wahre Orijinale, mit denen kann man dann mal wieder rechtech nohbern ber den neusten Klatsch on Trahtsch - ganz jemtlich auf Dsseldorfer Rheinesch.
Wer hier nur Bahnhof versteht, dem sei das neue Werk von Heinrich Spohr ans Herz gelegt: Das Wrterbuch der Dsseldorfer Mundart. Vom Allwhderbad, dem Allwetterbad, bis zum Zooveehdel, dem Zooviertel, lassen sich ber 120.000 Wrter und Begriffe in dem neuen Lexikon finden. Es gibt viele Sachen, die Dsseldorf ausmachen. Aber, dass Dsseldorfer rheinisch ist wie das Altbier, ist ein unverwechselbares Merkmal fr die Landeshauptstadt, erklrt Bruno Kehrein, der Verleger des neuen Werkes.
Fnfeinhalb Jahre haben der Autor Heinrich Spohr und der Gruppelo Verlag zahlreiche Dsseldorfer Begriffe zusammengetragen und sie nun in dem 400 Seiten starken Buch verewigt. Wir haben bei der Recherche die Bedeutung und die Etymologie der Begriffe gesucht, mit Mundartkennern und Mundartsprechern in Lokalen, auf dem Markt und in den Stadtteilen gesprochen. Auerdem haben wir uns durch unzhlige mundartliche Texte gearbeitet, erklrt Spohr.
In dem Werk ist jedoch nicht nur das Wrterverzeichnis zu finden, sondern auch ein Grammatikteil und zahlreiche Beispiele, damit man die Worte dann auch richtig verwenden kann. Auf veraltete Begriffe wurde in dem Wrterbuch komplett verzichtet; dafr wurden moderne Ausdrcke mit aufgenommen. So sagt ein Dsseldorfer Original nicht Fingerfood, sondern Fengerhppkes, und der Swimmingpool wird durch Schwemmbecke ersetzt. Auch fr die Weihnachtszeit hlt das Werk einige Begriffe parat: Denn bald ktt et Chresskengk. Und wer wei, vielleicht liegt dann unterm Chressboom neben den anderen Jeschenken auch das Nohkicksel von Heinrich Spohr.

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Bild Dsseldorf, 11. Dezember 2013
Von Fistemllche und Nonnefhzkes

Dsseldorf - Nach fnfeinhalb Jahren Arbeit ist es geschafft: Im Dsseldorfer Rathaus stellte der Sprachforscher und langjhrige Baas der Alde Dsseldorfer, Heinrich Spohr (73), jetzt sein Wrterbuch der Dsseldorfer Mundart vor.
Es vereint auf 400 Seiten 120 000 Wrter, Redewendungen, Sprachbeispiele - von Fistemllche (heimliche Liebschaft) bis zu Nonnefhzkes (Karnevalsgebck). Dsseldorfs OB Dirk Elbers (54), dem Spohr ein persnliches Exemplar berreichte: Ein Standardwerk, passend zum 725. Jubilumjahr der Stadt und fr den weihnachtlichen Gabentisch. Im Handel ist das im Grupello-Verlag erschienene Nohkicksel (Lexikon) fr 29,90 Euro zu haben.


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Rheinische Post, 30. November 2013
Ein Nohkicksel frs Dsseldorfer Platt

Seine Nachforschungen ber Begriffe und Redeweisen der Dsseldorfer Mundart hat Heinrich Spohr in einem Wrterbuch zusammengefasst. Es zeigt die Treffsicherheit des Platts und genaue Regeln fr seinen Gebrauch.

Die Karnevalisten benutzen sie gerne, ebenso Heimatvereine oder schlicht die Dsseldorfer, die den gemtlichen Charme ihrer Heimatstadt zum Ausdruck bringen wollen: Die Dsseldorfer Mundart. Ein ungeschriebenes Gesetz fr das Comitee Dsseldorfer Carneval (CG) beispielsweise verlangt ein Motto op platt. Das aktuelle Dsseldorf makt sich fein gilt aber fr mundartlich Sprachgewandte als verunglckt. Stilistisch einwandfrei msste es Dsseldorf brasselt sech op heien (opbrassele kommt dem Aufbrezeln oder Herausputzen nah). Fr Begriffe der Hochsprache gibt es hufig nicht direkte Entsprechungen oder bersetzungen, sondern Umschreibungen, die aber die Sache auf den Punkt bringen, sagt Heinrich Spohr.
Die kennt der Linguistiker und Ehrenbaas des Brgervereins Alde Dsseldorfer genau. Der Beweis sind die unzhligen mit Begriffen und Redewendungen fein suberlich beschriebenen Krtchen in den Ksten, die in Spohrs Bibliothek stehen. Dieser Mundartschatz wird nchste Woche allen zugnglich sein. Denn dann erscheint das Wrterbuch der Dsseldorfer Mundart. Es hat alle Chancen, zu einem Standardwerk zu werden. Denn in diesem Nohkicksel (diese Umschreibung fr Lexikon beruht auf noh kicken = nachschauen) stehen auf etwa 400 Seiten 120000 Begriffe von A bis Z.
Die sind nicht bloe bersetzungen. Fr eine Reihe von hochdeutschen Begriffen gibt es keine Entsprechungen. Fr vervielfachen beispielsweise sagt der Dsseldorfer deshalb Mieh us Jett make.
Und die Begriffe zeigen auch Sprachbilder und Nuancen. Fr Hochdeutsch ahnen beispielsweise gibt es in der Mundart zwei Spielarten: Das hat keiner geahnt wird auf platt dat htt kinner jeahnt ausgedrckt. Aber ich habe da etwas geahnt heit genauer ech hann da wat lde jehht (ich habe etwas luten gehrt). So wird klar, dass Andeutungen interpretiert und bewertet wurden.
Auf solche Unterscheidungen leg Spohr wert ebenso wie auf Anwendungsbeispiele fr jeden Begriff. Denn die rheinische Mundart lebt vom Gesprochenen, der Klang und die Art der Verwendung sollen deutlieh werden. Nur so knne es den Ungebten helfen, sich in der Mundart verstndlich zu machen.
Dafr gibt es feste Regeln. So wird beispielsweise ein G immer wie J gesprochen, wird aus dem I oft ein E. Und es gibt grammatikalische Regeln, die dem Hochdeutschen entsprechen. Als oberster Grundsatz gilt, dass das Gesprochene, dass der Klang in Schrift umgesetzt wird, erklrt Spohr. Dabei steckt der Teufel im Detail. Denn Mundart-Autoren haben ihre eigenen Interpretationen und streiten sich schon mal ber die Schreibweise. Spohr hat das bei seiner Sammlung bercksichtigt, hat Texte fast aller Dsseldorfer Autoren gelesen - von Gnther Fuchs Madet-Joht bis Monika Voss - und sie in sein Konzept eingebettet oder als Varianten gekennzeichnet. So ist das Wrterbuch ein eindeutiger Fhrer durch das Dsseldorfer Platt und hilft, sich in der rheinischen Ausdrucksweise zurechtzufinden.
Aber das Rheinische ist keine tote Sprache, sondern es lebt und schpft kreativ neue Begriffe. So wird aus dem neudeutschen finger-food beispielsweise unkompliziert und treffend Fenger Denger.


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Rheinische Post - Dsseldorf, 23. Januar 1995
Ein Wrterbuch mit Nonnefhzkes und Fttchesfhler

(dans) Er habe schon Begrungsworte auf Japanisch und Chinesisch gehalten, aber das Sprechen der Rheinischen Sprache sei eine besondere Herausforderung, erzhlt der Oberbrgermeister und Schwabe Thomas Geisel. Dass er sich trotzdem auf das Sprachexperiment einlie, hatte eine besonderen Grund: Vergangene Woche stellte der Dsseldorfer Sprachwissenschaftler Heinrich Spohr im Rathaus die berarbeitete Auflage seines Wrterbuchs zur Dsseldorfer Mundart vor. 2013 war die erste Version seines Werks erschienen, die Spohr in der Zwischenzeit um viele weitere Begriffe ergnzt hat. So zhlt das Buch insgesamt 190.000 Eintrge, um einen Einblick in die Vielfalt der hiesigen Sprache zu bieten.

Seine Liebe zur Dsseldorfer Mundart trgt Spohr bereits seit seiner Kindheit in sich. Aufgewachsen in Volmerswerth, wurde damals ausschlielich im Dialekt miteinander gesprochen. "Die Dsseldorfer Mundart ist eine sehr bildhafte und liebevolle Sprache", erklrt Spohr seine Zuneigung zu dem Dialekt. Als Beispiel fhrt er Wrter wie Nonnefhzkes (Muzen) und Fttchesfhler (Grapscher)an. Das Wrterbuch der Dsseldorfer Mundart ist fr 29,90 Euro im Buchhandel erhltlich.

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