Zurck zu : Frankfurt-Quiz

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ISS WAS, Magazin des Frankfurter Studentenwerks, 03. Dezember 2010
Frankfurt-Quiz

Wie gut gebrtige oder zugezogene Frankfurter die Stadt kennen, lsst sich mit dem Frankfurt-Quiz leicht testen. Die quadratischen Krtchen stellen hundert Fragen aus Geschichte und Gegenwart: von Festen wie der Dippemess und dem Wldchestag zur lokalen Kche mit Bethmnnchen und Grner Soe, vom Poelzig-Bau und der Paulskirche zu den Fuballstars Anthony Yeboah und Birgit Prinz. Der Frankfurter Dialekt fehlt natrlich nicht. Da heien die gebrtigen Frankfurter brigens Echde, und die zugezogenen sind Eigeplackde.

Zurck zum Titel:
Petra Kammann, Nele Lw Beer: »Frankfurt-Quiz«




FAZ, Rhein-Main-Zeitung, Peter Lckemeier, 28. Juli 2010
Amschel, Hlderlin und Yeboah. Das Frankfurt-Quiz stellt 100 Fragen

Es beginnt unheimlich leicht. Von wem stammen die Verse Un es will merr net in mein Kopp enei, wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei? Da wei natrlich sogar jeder Eingeplackte, dass es sich um Friedrich Stoltze handelt. Auch bei Krtchen Nummer 3, das nach dem Vater der Fnf Frankfurter fragt, ahnt jeder Grobanken-Trainee aus Kassel oder Osnabrck, dass nur Mayer Amschel Rothschild gemeint sein kann, dessen fnf Shne sein Werk fortsetzten.
    Dass sie Amschel, Salomon, Nathan, Carl und James hieen, steht nicht auf dem Krtchen, aber es ist ja auch nur ungefhr acht mal acht Zentimeter gro. Herausgekommen sind die 100 Fragekrtchen im Dsseldorfer Grupello Verlag. Verpackt sind sie in einem dekorativen Schmuckkstchen und kosten scharf kalkulierte 10,90 Euro. Ersonnen haben das Quiz Petra Kammann, die 15 Jahre lang Chefredakteurin des Buchjournals war, herausgegeben vom Brsenverein des Deutschen Buchhandels in - natrlich - Frankfurt, und Nele Lw Beer, die in beeindruckender Reihung zugleich freie Journalistin, bersetzerin, Pressesprecherin, Autorin und Redakteurin ist. hnliche Fragen la card sind - je von anderen Autoren gestellt - Stdten wie Berlin, Mnchen oder Hamburg gewidmet, aber auch Mannheim, Bamberg und Krefeld. Wem mgen 100 Fragen zu Krefeld einfallen? Aber vor allem: Wer um Himmels willen kann sie beantworten?
    Da haben wir es in Frankfurt doch leichter. Natrlich wei hier jeder, dass es der Turm einer Bank war, der sich von 1997 bis 2003 das hchste Brohaus Europas nennen durfte, eher er ausgerechnet von einem Moskauer Bauwerk um fnf Meter bertroffen wurde. Auch die Aufgabe Wer kam aus Schwaben nach Frankfurt, fand hier seine Diotima und wurde kreuzunglcklich? ist sogar fr Absolventen hessischer Gesamtschulen der Holzapfel-ra beantwortbar. Den Unterschied zwischen hibbdebach und dribbdebach kennt auch jeder Zugezogene. Aber kniffliger wird es schon beim Eisernen Steg. Den gibt es in der Mainmetropole angeblich gleich zweimal. Und welche Institution wurde 1585 gegrndet und kommt noch heute tglich in den Nachrichten vor? Und hat, wie hinzuzufgen wre, ihren Sitz mittlerweile in Eschborn?
    Gut, das war jetzt wieder einfach. Wirklich gescheitert sind wir aber an den Fragen 87 und 89: Welche Veranstaltung, die alljhrlich an einem Wochenende Mitte Juni stattfindet, ist einer Knigin gewidmet? Wie? Einer Monarchin im republikanischen Frankfurt? Keine Ahnung. Die Sache entpuppt sich dann aber auch als (mde) Scherzfrage, denn gemeint ist die Knigin der Blumen, die Rose, und die Antwort hiee somit das Rosen- und Lichterfest im Palmengarten, hh. Frage 89 aber will wissen, wer erst als gebrtiger Rheinlnder und Jurastudent in Frankfurt nach dem Ersten Weltkrieg Mitglied des Revolutionren Studentenrats war und spter Karriere als Theaterautor machte. Darauf wren wir genauso wenig gekommen wie darauf, dass diese tolle steile Krawatte, die sich vor der DZ Bank in die Luft reckt, offiziell Inverted Collar and Tie nennt.
    Auch als nicht gnzlich Frankfurt-Unkundiger lernt man dazu. Natrlich wei man, das Anthony Yeboah seine beste Zeit als Profifuballer bei der Eintracht hatte, er wurde 1993 und 1994 schlielich Torschtzenknig der Bundesliga. Aber wie sein Fan-Club sich nannte? Nie gehrt. Aber ganz witzig: Die Zeugen Yeboahs.

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Petra Kammann, Nele Lw Beer: »Frankfurt-Quiz«