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Lübecker Wochenspiegel, 12. April 2010
Lübeck-Wissen als Quiz

Kleines Spiel, großes Wissen: Das elegante Pappkästchen des Lübeck-Quiz paßt in jede Handtasche, enthält aber eine ganze Menge Fragen rund um Holstentor, Marzipan und Eisarschregatta.
    Wo kann man in Lübeck den Tod tanzen sehen? Wie heißt der weltberühmte Franzose aus unserer Stadt? Gibt es ein Schloß an der Trave? Fragen über Fragen. Genauer gesagt: Es sind 100 Fragen über die Perle der Hanse, ihre Geschichte und ihre Menschen. So klein das Kästchen mit den Ratekarten, so breit und bunt das Wissensspektrum, das das Spiel zutage fördert.
    Ausgedacht haben es zwei Redakteurinnen des Hanse Medienkontors in Blankensee. Die 23jährige Jenny Glasen ist eine gebürtige Lübeckerin, die noch alles im Kopf hat, was sie in der Schule über die Hansestadt gelernt hat. Heike Gutzmann (53) stammt aus Hamburg, lebt aber schon sehr lange an der Trave. Ihr Lübeck-Wissen hatten die beiden bei der Herstellung von Stadtmagazinen und Büchern bereits unter Beweis gestellt. Auf die Idee, aus diesem Schatz ein kleines, edel gestaltetes Ratespiel für die Handtasche zu machen, kamen sie in Gesprächen mit dem Grupello Verlag. Der Düsseldorfer Verlag gibt bereits Quiz über andere Städte und Landschaften heraus.
    »Das Schwierigste war, die Fragen so zu stricken, daß sie witzig und interessant klingen, und zwar sowohl für Lübecker als auch für Touristen«, erzählt Jenny Glasen. Dabei trugen die Autorinnen mehr zusammen, als in die Pappschachtel hineinpaßte. »So mußten wir zum Beispiel die Frage nach der kürzesten Straße in Lübeck weglassen«, berichtet Heike Gutzmann und liefert gleich die Antwort: »Es ist die Burgtreppe. Sie ist wirklich nur eine Treppe, aber sie wird im offiziellen Straßenverzeichnis Lübecks geführt.«
    Kärtchen für Kärtchen lernt man vieles über die Stadt: Über ihre Gründung, ihre berühmten und auch die nicht so berühmten Söhne und Töchter und über ihre seltsamen Bräuche wie den historischen Hering-Wurf zum Karneval oder die Eisarschregatta.
    Das geballte Wissen eignet sich vorzüglich als kleines Geschenk für Freunde, für Lübeck-Liebhaber und auch für sich selbst. Und vielleicht wird mal daraus auch ein größeres Präsent. »Viele Menschen finden das Lübeck-Quiz so toll, daß sie gerne eine Fortsetzung als Brettspiel hätten«, sagt Gutzmann. »Wer weiß, vielleicht denken wir uns was aus.«


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Jenny Clasen, Heike Gutzmann: »Lübeck-Quiz«




Lübecker Nachrichten, Sabine Risch, 11. April 2010
Quiz rund um Holstentor, Thomas Mann und Marzipan.
Lübeck-Wissen für die Handtasche, noch dazu als unterhaltsames Spiel: Jetzt gibt es das große Lübeck-Quiz - erdacht von zwei Hansestädterinnen.


»Welche dieser bekannten Persönlichkeiten wurde nicht in Lübeck geboren: a) Gustav Radbruch, b) Günter Grass, c) Gülcan Kamps?« - die Antwort auf diese Frage dürfte Literatur- und Lübeck-Kennern noch leicht fallen. Aber ob die Jecken 1950 beim ersten Rosenmontagsumzug in der Hansestadt a) Bonbons, b) Geldmünzen oder c) Heringe in die Menge warfen, erfordert schon sehr differenziertes Wissen. Das Unwahrscheinlichste – nämlich Heringe - ist richtig.
    Diese und 98 andere Fragen aus rund 20 Wissensgebieten von Architektur über Wirtschaft bis hin zu Sport sind in dem Quiz versammelt, das die beiden Lübeckerinnen Jenny Clasen (23) und Heike Gutzmann (53) für den Düsseldorfer Grupello Verlag entwickelt haben. Ganz nebenbei, an vielen Wochenenden seit August vergangenen Jahres.
    Im Hanse Medienkontor in Blankensee sitzen beide an einem Sehreibtisch, sind gemeinsam zuständig für Fachzeitschriften wie »Bäckerblume« und »Lukullus« und verstehen sich - trotz des Altersunterschiedes - prächtig. »Wir haben ähnliche Interessen und ergänzen uns recht gut«, sagt Jenny Clasen. Über Kontakte zum Grupello Verlag und Klönschnack über andere Städte-Quizspiele kamen die beiden kreativen Frauen an ihren Sonderauftrag.
       »Da wir schon diverse Lübeck-Hefte mit vielen Infos gemacht hatten, bot sich das an«, erklärt Heike Gutzmann. Fragen zu finden, sei nicht schwierig gewesen, »wir könnten uns problemlos noch mal 100 überlegen.« Viel Spaß haben beide daran gehabt, »denn bei der Recherche entdeckt man immer wieder neue Sachen und Geschichten.« Aber bisweilen sagte das Lektorat »nein«. Zum Beispiel bei der Frage, wie der bekannteste Lübecker Fotograf heißt (Thomas Radbruch) oder welches die kleinste Straße ist (Burgtreppe). Das sei dann doch ein wenig zu speziell.
       Denn schließlich soll das Lübeck-Quiz nicht nur für Lübecker, sondern auch für Touristen aus nah und fern interessant sein. Das Spiel mißt nur 8,2 x 8,2 Zentimeter in einem drei Zentimeter hohen, dunkelroten Schmuckkästchen mit den edel gestalteten Kärtchen, die im Antwortteil etliche Zusatzinformationen und Hintergründe über die blanke Antwort hinaus geben.
       So erfahren wir zum Beispiel, daß die Jecken 1950 Heringe auf die Straße warfen, weil in der Nachkriegszeit in Lübeck Hungersnot herrschte und Süßigkeiten Luxusartikel waren. »Heringe gab es jedoch noch reichlich, und so warfen die Karnevalisten Fische in die Menge«, wissen die beiden Spieleautorinnen von einer Bekannten Heike Gutzmanns, deren Großmutter immer wieder die Geschichte von den Heringen erzählte.
       Viele Stunden lassen sich so mit dem munteren Lübeck-Quiz zubringen, die Anzahl der Teilnehmer ist unbegrenzt, und aufgrund seiner kleinen Größe läßt sich das Spiel sogar in jede Handtasche packen und mit auf Reisen nehmen.

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Jenny Clasen, Heike Gutzmann: »Lübeck-Quiz«