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Dominik Walter, Bamberg Stadt und Land, 20. Juni 2009
Bamberg im Rätselfieber
Die zweite Auflage des Bamberg-Quiz von Nevfel Cumart ist erschienen


Bamberg. Ein Bamberg-Quiz? Der Grupello-Verlag winkte ab. Die Domstadt sei zu klein dafür. Der Beharrlichkeit von Ideengeber Nevfel Cumart ist es zu verdanken, dass das Rätselspiel doch aufgelegt wurde - mit durchschlagendem Erfolg.
     Die Erstauflage vom November vergangenen. Jahres war innerhalb weniger Wochen vergriffen. Nun ist die zweite Auflage erschienen.
     Mit der Quizbox reiht sich Bamberg neben Großstädte wie Düsseldorf, Berlin oder Hamburg ein: Der Grupello-Verlag, der seit 1990 auch die Gedichtbände Cumarts veröffentlicht, brachte unter anderem bereits Frage-und-Antwort-Spiele zu diesen Städten heraus. Die Idee zum Bamberg-Quiz nahm in der Ferne ihren Ursprung: Bei einer Reise durch Indien, während der auch Schlösser besichtigt wurden, kam Nevfel Cumart die Idee zu einem Quiz über die Domstadt. Schließlich gibt es auch in Bamberg eine große Anzahl an Sehenswürdigkeiten und eine lebendige Geschichte. Von der anfänglichen Skepsis des Verlags ließ sich Cumart nicht beirren. Von vielen Seiten erhielt er zudem positive Rückmeldungen und Bestärkung, das Projekt fortzuführen. Hätte man ihm in der Planungsphase von der Idee abgeraten, so hätte Cumart wahrscheinlich das Projekt wieder fallen lassen. Ihn trieb hauptsächlich der ideelle Wert des Spiels an: »Bamberg hat einfach so ein Quiz verdient!«
     Nun folgte für Cumart der anstrengendste Teil der Entstehung:  Wochenlang recherchierte er und sprach mit Bamberg-Kennern, um Material für Fragen und entsprechende Antworten zu erarbeiten. Als Ergebnis lagen dann mehrere Seiten an Informationen vor. Diese mussten dann auf eine passende Größe gekürzt werden, so dass schließlich rund 180 mögliche Fragen entstanden. »Die richtige Mischung ist gefragt«. An diesen Grundsatz hielt sich Cumart bei der Erstellung der Fragen. Einerseits sollten die Fragen Bamberg- Neulinge nicht überfordern, andererseits sollten aber auch eingefleischte Bamberger nicht unterfordert werden. Auch bei der Formulierung der Fragen versuchte er, pfiffige Wendungen zu finden. Der Befragte sollte erst einma1 zum Nachdenken angeregt werden. Ein Beispiel: Von wo hat man den weitesten Blick in Bamberg? Viele denken hierbei wahrscheinlich sofort an die Altenburg. Doch in Bamberg gibt es einen Ort, von dem aus man noch viel weiter schauen kann. Die Antworten gehen auch über den eigentlich gefragten Inhalt hinaus und vermitteln immer noch Zusatzinformationen. So ist das Spiel nicht nur unterhaltsam - die Spieler lernen zugleich auch noch interessante Fakten kennen und gehen beim nächsten Mal bestimmt mit offeneren Augen durch »ihre« Stadt. Die Fragen umfassen 21 Sachgebiete wie Sport, Kultur, Literatur oder Wirtschaft. Aus den rund 180 fertigen Fragen wurden 100 zur Veröffentlichung in der Schmuckbox ausgewählt. Schließlich erschien dann im November die Erstauflage mit 4000 Exemplaren. 1000 davon wurden mit einem eigenen Logo von der Sparkasse Bamberg an Kunden verschenkt. Die übrigen 3000 verkauften sich innerhalb von drei Wochen. Nun liegt also die zweite Auflage vor; und auch eine Erweiterung wird schon vorbereitet: Wahrscheinlich im nächsten Jahr wird eine Box mit neuen Fragen erscheinen. Hierfür werden die rund 80 übri-gen Fragen sowie Anregungen verwendet, die Cumart als Reaktion zur Erstauflage bekam. Das Bamberg-Quiz aus dein Grupello-Verlag für zwei oder mehr Spieler ist für 10,90 Euro im Bamberger Buchhandel erhältlich.

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Nevfel Cumart: »Bamberg-Quiz«




Petra Breunig, Fränkischer Tag, 06. Dezember 2008
»Irgendwie sehe ich die Stadt ganz anders« Der deutsch-türkische Autor Nevfel Cumart versteht das Spiel als eine Liebeserklärung an die Weltkulturerbe-Stadt.

Bis eine Idee so konkret wird, daß sie verwirktlicht werden kann, vergeht Zeit. Und bis die Idee überhaupt entsteht, geht das menschliche Hirn manchmal verschlungene Wege. Im Fall des Bamberg Quiz war eine Führung durch die indische Stadt Thiruvananthapuram für Nevfel Cumart Auslöser für ein Aha-Erlebnis der besonderen Art.
    Dort verbrachte der Bamberger Autor im Dezember vergangenen Jahres seinen Urlaub. Beeindruckt von den historischen Tempeln und der Fülle der Informationen war die Idee plötzlich da: »Es müsste doch möglich sein, ein Quiz über Bamberg herauszubringen«, erinnert er sich rückblickend und grinst verschmitzt. Schließlich waren für Städte wie Düsseldorf, Berlin, Hamburg oder Köln bereits die Schächtelchen im handlichen Format erhältlich.
    Und weil im Grupello Verlag auch die Bücher Cumarts erscheinen, war es nicht mehr allzu weit bis das Projekt beschlossene Sache war. »Einige Gläser Rotwein waren aber schon nötig, bis ›mein Verleger‹ Bruno Kehrein seinen Segen gegeben hat«, schmunzelt Cumart. Schließlich müsse auch ein Verlag, der Wert auf Bibliophiles legt, rechnen. Und ob und wie weit Sponsoren wie die Sparkasse ihren Geldbeutel öffnen würde, das stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.
    Doch bis auf die 100 Fragen - und natürlich auch die entsprechenden Antworten - zu Bambergs Geschichte, Architektur, Religion, Brauchtum, Wirtschaft, Verkehr oder Infrastruktur ihren Weg auf die quadratischen Kärtchen fanden, dauerte es ein gutes halbes Jahr. Ein Jahr, das angefüllt war mit Lesen, Nachdenken, Schreiben und Telefonieren. »Ich habe so gut wie alles gelesen, was ich kriegen konnte«, sagt Cumart und man merkt ihm an, daß er nicht nur Zeit, sondern auch ziemlich viel Herzblut investiert hat.
    Denn mit einer einfachen Frage und einer Antwort hat sich der deutsch-türkische Schriftsteller, der sich auch um ein Miteinander zwischen Türken und Deutschen bemüht, nicht zufrieden gegeben. Eine »Spezialität« nennt er das, was er sich ausgedacht hat. Eine Spezialität, die dem Leser, dem Spieler, meist schon mit der Frage serviert, spätestens aber mit der Antwort aufgetischt wird: »Welches Licht ging den Menschen im Gebäude der Bamberger VHS früher auf?« »Die Bamberger gehen ›auf den Keller‹. Wie geht das?« oder »Warum raspelten die Bamberger einst besonders gerne Süßholz?«
    Und so weiß der Kenner, daß im ehemaligen örtlichen Elektrizitätswerk heute schon mal getöpfert wird, daß Keller Biergärten sind, die auf Felsenhöhlen entstanden und daß das Umland vom Mittelalter bis in die 60er Jahre ein Anbaugebiet für die Süßholzwurzel war. Doch dem Sammeln, Auswählen und Schreiben der Fragen und Antworten folgten sechs Wochen Überarbeitung im Verlag, während derer die Fehler akribisch gesucht und ausgebessert wurden. Denn auch Cumart, der praktisch jeden Buchstaben genau abwägt, bevor er ihn endgültig der Druckerpresse überläßt, unterlaufen Fehler, die sich oftmals nur durch eine Überprüfung verschiedener Quellen berichtigen ließen.
    »Irgendwie sehe ich die Stadt jetzt ganz anders«, zieht Cumart Bilanz. Zufrieden ist er denn auch, wenn er »immer so schwer loslassen«, also ein Projekt abschließen kann, so hat sich für ihn persönlich die Arbeit eines Jahres gelohnt.
    Er hat viel gelernt dabei, über die Stadt, der er eine ganz persönliche Liebeserklärung gemacht hat. Einer Stadt, die er ihren Bewohnern eigentlich viel mehr ans Herz legen möchte. »Die Leute«, sagt Cumart, »die Leute schätzen Bamberg als ganz besonderen Ort gar nicht. Es wäre schön, wenn sich durch das Quiz wenigstens etwas ändern würde.«

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Nevfel Cumart: »Bamberg-Quiz«




Helmut Ölschlegel, Fränkische Nacht, 01. Dezember 2008
»Von Zwiebeltretern, Zugereisten und Zwetschgenbaames« Das lehrreiche und amüsante Bamberg-Quiz des Schriftstellers Nevfel Cumart.

Was haben Papst Clemens II. und Thomas Gottschalk, Napoleon Bonaparte und E.T.A. Hoffmann, Fernando Botero und Paul Maar gemeinsam? Sie alle verbindet Bamberg! Der Papst liegt hier im Dom begraben, Gottschalk wurde hier geboren, Kaiser Bonaparte unterschrieb hier eine Kriegserklärung, Hoffmann arbeitete und verliebte sich hier, Boteros Skulptur erinnert an seine Ausstellung und der berühmte Kinderbuchautor schreibt hier seine wunderbaren Bücher. Diese und viele andere zum Teil sehr verblüffende Einsichten bekommt man mit dem neuen Bamberg-Quiz des Bamberger Schriftstellers Nevfel Cumart.
    Bei dem Namen Nevfel Cumart denken viele Menschen in Bamberg und Umgebung sicher an Gedichte und Erzählungen, die er veröffentlicht, an Lesungen und Vorträge, die er landauf landab hält. Aber Cumart beschäftigt sich auch mit anderen Projekten. Eines davon erblickt nun das Licht der Öffentlichkeit: das Bamberg-Quiz. Über 180 Fragen hat sich Nevfel Cumart zu Bamberg ausgedacht - 100 davon fanden auf hochwertig gestalteten Kärtchen den Weg in die rote 8 mal 8 Zentimeter große Schmuckbox mit dem schlichten Reiter-Logo. Das Spektrum der Themen reicht weit: Stadtgeschichte und Architektur, Literatur und Kultur, Wirtschaft und Handel, Bildung und Wissenschaft, Religion, Sport, Brauchtum und einige andere Themenreiche werden aufgegriffen. Der »Goblmoo«, das »Apfelweibla« und Karl May werden ebenso behandelt wie der Bär Poldi, die Sandkerwa, die Sternwarte, das Alte Rathaus, die Universität, der Bamberger Reiter ebenso wie die Basketballer, die Kegler und das berühmte Bamberger Süßholz. Bei einem solchen Quiz liegt die anstehende Schwierigkeit auf der Hand: Die Fragen dürfen nicht zu einfach sein, aber sie dürfen die Spieler auch nicht überfordern. Diese Schwierigkeit hat Nevfel Cumart gut bewältigt, denn ihm ist eine wunderbare Mischung an Fragen gelungen. Bei den schwierigeren Fragen kommen alteingesessene Bamberger und Bambergkenner genauso auf ihre Kosten (und ihren Spielspaß) wie die neu Hinzugezogenen und die angehenden Bamberg-Entdecker mit den einfachen Fragen.
    Zwei Clous zeichnen das Bamberg-Quiz aus: Zum einen sind viele der Fragen pfiffig und amüsant formuliert - auch nach einfachen Sachverhalten fragt Cumart manchmal »hintenrum« und regt zum Nachdenken an. Zum anderen bietet er in seinen präzise formulierten Antworten stets noch vertiefende Zusatzinformationen und beschränkt sich nicht nur auf die reine Antwort.Das führt dazu, daß auch alteingesessene Bamberger wohl noch allerhand Wissenswertes und auch Verblüffendes über ihre Stadt erfahren. Bei der Auswahl und den Formulierungen bleibt es nicht aus, daß sich während des Spiels rege Diskussionen und Anekdotenaustausch ergeben, ganz gleich ob zwei oder mehr Spieler mitmachen.
    Für Neugierige, Interessierte und auch für Liebhaber der Stadt ist Nevfel Cumarts Bamberg-Quiz gleichermaßen geeignet und ist sicher ein handliches, pfiffiges Geschenk für alle Gelegenheiten. Und einen Nutzen hat das Quiz auch: Wer alle Fragen und Antworten »durchgespielt« hat, wird sicherlich mit offenen Augen durch Bamberg gehen und nicht nur die klassischen Sehenswürdigkeiten des Weltkulturerbes sehen.



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Nevfel Cumart: »Bamberg-Quiz«




WOBLA Bamberg, 19. November 2008
Was die Brooklyn Bridge und Bamberg verbindet

Wer war für viele Jahre die prominenteste Leiche im Keller eines Bamberger Gebäudes? Woher kommt der Spitzname ›Zwiebeltreter‹und was verbindet Bamberg mit der Brooklyn Bridge? Wo in Bamberg kann man zur Hölle fahren und was hat es mit der B36 auf sich? Diese und 95 weitere amüsante Fragen rund um Bamberg - und ebensolche detaillierte Antworten - beantwortet das neue Bamberg-Quiz des Poeten und Autors Nevfel Cumart. Verbunden mit einem spontanen Wissenstest, überreichte er eines der ersten Exemplare an Oberbürgermeister Andreas Starke.
    Nur 8 mal 8 mal 3 Zentimenter groß ist das schmucke Kästchen, in dem sich 100 edel gestaltete Fragekärtchen befinden. Ein kurzer Blick in die Spielanleitung und schon kann es losgehen. Vom ›Goblmoo‹, dem ›Appelweibla‹ und Levi Strauss bis zu Karl May und dem Bären Poldi, über die Sandkerwa bis zur Altenburg spannt sich der weite Bogen. Das Quiz ist im Buchhandel zum Preis von 10,90 Euro erhältlich.

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Nevfel Cumart: »Bamberg-Quiz«