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Neckar Magazin, 02. Dezember 2010
Das Stuttgart und Baden-Württemberg Quiz

Auch sehr gut gelungen sind das Württemberg-Quiz und Stuttgart-Quiz. Die beiden Quiz-Spiele bestehen jeweils aus 103 Kärtchen und sind nicht nur sehr amüsant und unterhaltend, sondern auch noch lehrreich. Durch lustige Fragen lernt man allerlei Wissenswertes über die Region. Das Quiz kann mit 2 oder mehreren Spielern gespielt werden. Ringsum werden die Fragen vorgelesen. Wer die richtige Lösung weiß, bekommt die Karte. Ziel ist es, nachdem alle 100 Fragen gestellt worden sind, die meisten Karten ergattert zu haben.
So findet man im Baden-Württemberg Quiz unter anderem Fragen wie: Durch welche schwäbische Erfindung scheint die Sonne dreimal? Welcher Bad Cannstatter Schulabbrecher wurde später Minister? Was passierte beim Hornberger Schießen? Wie heißt das schwäbische Fräuleinwunder mit Plastikfrisur? Was jagten die Sieben Schwaben und welcher Hesse war eigentlich ein Schwarzwälder? Die Fragen sind vielfältig und bestehen aus 20 Wissensgebieten, wie Geschichte, Architektur, Kunst und Kultur, Politik, Wirtschaft, Sport, Brauchtum und Prominenz.

    Beim Stuttgart-Quiz findet man Fragen wie: Was ist ein »Herrgottsbescheißerle«? Woher kommt der Gaisburger Marsch und was trieb Casanova in Stuttgart? Wie bezeichnete Daimler sein erstes Motorrad und was macht ein Vulkan in Stuttgart? Warum liebten die Römer Bad Cannstatt und was hat es mit den »Stäffelesrutschern« auf sich? Das Stuttgart-Quiz bietet ein breites Spektrum von 100 Fragen und detaillierten Antworten. Vom »Hutzelmännlein«, der »Wilhelma« und Ferdinand Porsche bis zu Friedrich Hegel und Harald Schmidt, über den Monte Scherbelino und der Zacke, bis zum Bohnenviertel und dem schwäbischen Lindwurm spannt sich der weite Bogen. Wie auch neim Baden-Württemberg Quiz werde hier viele Bereiche des täglichen Lebens angesprochen.

    Fazit der Redaktion: Jeweils sehr amüsant und unbedingt empfehlenswert. Ein wertvoller, lehrreicher Freizeitspaß für die ganze Familie.

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Joachim Stallecker: »Stuttgart-Quiz«




Alexandra Klusmann, www.wuerttembergweb.de, 23. Januar 2009
Interview mit Joachim Stallecker

Herr Stallecker, Sie sind in Esslingen geboren und haben lange in Düsseldorf gelebt und zwischendurch auch viel im Ausland. Heute leben Sie in Düsseldorf und im Raum Stuttgart. Fühlen Sie sich eher als Rheinländer oder eher als Schwabe?

Also, ich bin seit 25 Jahren Exilschwabe und habe den schizophrenen bzw. doppelten Blick auf die Heimat. Das heißt, ich kann vom Rhein oder vom Neckar aus Stuttgart und das Ländle betrachten, ein origineller Vorteil den nur wenige haben.

2. Sie sind Künstler und hatten und haben zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Wie ist die Zusammenarbeit mit dem Grupello Verlag
zustande gekommen? Ist der Verlag auf Sie zugekommen oder Sie auf den Verlag?

Vor etwa zwei Jahren beabsichtigte ich mit meinem Kunstprojekt k-UFO ein Düsseldorfer Künstlerspiel zu realisieren. Die Spielidee fiel beim Grupello Verlag auf fruchtbaren Boden. Ende 2007 haben wir dann gemeinsam das analoge Künstlerspiel herausgegeben. Hierbei kam die Initiative eindeutig von mir.

Während der Entwicklung des Düsseldorfer Künstlerspiels kam auch das Stuttgart-Quiz zur Sprache. Beide Editionen sind in den schönen Schmuckschachteln präsentiert.

In einem ersten Schritt sind dann über Weihnachten 2007 die ersten zehn Fragen entstanden. Ich begann mit ganz persönlichen Stuttgart-Geschichten, die ich in Fragen und Antworten aufteilte. So war ich früher Stammgast in der Mausefalle, liebte den mit Tieren bemalten Bretterzaun entlang der Wilhelma und mein Elternhaus steht ganz in der Nähe von Franziskas Amortempel. Bruno Kehrein, dem Verleger des Grupello Verlags, schickte ich dann diese ersten Fragen. Er meinte sie seien interessant und witzig und ich hätte auf Anhieb den richtigen Ton getroffen. Somit war die Sache klar.

3. Sagen Sie, wo liegt denn bloß der »Monte Scherbelino«?

Damit ist der Birkenkopf im Stuttgarter Westen gemeint. Ich liebe solche volkstümlichen Ausdrücke. (Ich liebe den Volksmund).

4. Mußten Sie alle Archive Stuttgarts durchforsten?

Oh Gott! Ich war in keinem einzigen Archiv. Ich hatte nur einen Stuttgarter Stadtplan im Atelier aufgehängt. Es gab allerdings ein rollendes Archiv! Im letzten Jahr bin ich mindestens einmal im Monat über Vermittlung einer Internet -Mitfahrzentrale zwischen Düsseldorf und Stuttgart gependelt. Auf den Fahrten habe ich an meinen Mitreisenden die Stuttgart-Fragen ausgetestet. Und wie Sie sich vorstellen können, entstehen durch Fragen Gegenfragen. Und so bin ich zu vielen Sport- und Lifestyle-Fragen gekommen. Sport ist nicht ganz mein Thema, aber so hat mir ein Sportstudent von dem einarmigen VFB Spieler Robert Schlienz berichtet, der sogar auf der WM'54 mitspielte. Das fand ich so stark, daß ich daraus unbedingt eine Frage formulieren mußte.

5. Die Fragen sollen ja möglichst originell sein und die Antworten sind ziemlich ausführlich, so daß man auch eine Menge lernen kann. Was hat Ihnen am meisten Spaß dabei gemacht? Sich die Fragen auszudenken oder die Antworten zu geben?

Trockene kurze Fragen wie (Wo kann man sich in Stuttgart einäschern lassen?) haben mir natürlich extra viel Spaß gemacht. Antworten wollte ich immer versöhnlich und nicht besserwisserisch halten. Ich persönlich ziehe intelligente Unterhaltung dem geschwätzigen Pseudotiefsinn vor. Bildungsinformation darf auch ruhig mal lustig präsentiert werden.

6. Haben Sie etwas Neues dabei über Stuttgart erfahren können?

Ja natürlich! Mir wurde aufs Neue klar, wie dicht sich hier in der Region die Kreise der Kultur, Industrie und Geschichte fokussieren.

7. Lieben die Stuttgarter ihre Stadt genauso wie die Düsseldorfer?

Ja, aber die Stuttgarter wissen allerdings besser, warum sie ihre Stadt lieben.

7b. Wie meinen Sie das? Neigt sich der Exilschwabe jetzt doch wieder mehr seiner Heimat zu?

Durchaus. Betrachten wir einmal den Humor. Am Rhein ist der Humor eher ein saisonales Phänomen mit Schenkel klopfen und Bonbons werfen. Am Neckar gehört der Humor durchaus fast zur Allgemeinbildung. Hintersinniges wird geliebt und geschätzt.

Am Rhein ist viel mehr Schein als Sein. Mit einem teuren Jäckchen können Sie bei den am Status orientierten Düsseldorfern mehr erreichen, als mit einem klugen Satz. In Stuttgart ist diese Art der Mainstreamisierung noch nicht so stark verbreitet. Um es in ein Bild zu packen, - so erscheinen mir die Rheinländer wie in Reihe gepflanzte Geranien bei denen manche mit Zucker bestreut werden. Das Schwabenland kommt mir manchmal vor - verzeihen Sie, ich meine das durchaus positiv - wie ein riesiger Misthaufen aus dem die feinsten und buntesten Orchideen hervor treiben. Also, ihr Stuttgarter, seid stolz auf eure Wurzeln und holt die Lichter unter den Schemeln hervor.

8. Ach ja, was ist denn um Gottes Willen ein Herrgottsb'scheißerle?

Die Maultaschen natürlich. Ach ich esse sie so gern und liebe die schwäbische Küche und es gibt so urige Lokale wo es einem noch mal so gut schmeckt. Gasthäuser und ihre Besucher waren natürlich auch eine ergiebige Fragenquelle. Übrigens bin ich selbst kein genetischer Schwabe. Meine Mutter kommt aus dem Badischen und mein Vater war Sudetendeutscher aus der Tschechoslowakei. So gesehen bin ich ein gelungenes Beispiel der Integration.

9. Herr Stallecker, was machen Sie als nächstes?

Die ersten Fragen für das Schwabenland Quiz sind fertig. Im Sommer möchte ich mit dem Fahrrad durchs Ländle ziehen und neue Fragen und Antworten entdecken. Um den Autor und den bildenden Künstler besser zu verbinden, beabsichtigen wir auf den Rückseiten die entstandenen Zeichnungen zu präsentieren. Wird wohl schön werden und viel Arbeit machen, aber Dinge die Freude bereiten bringen einen weiter.



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Joachim Stallecker: »Stuttgart-Quiz«




Lift Stuttgart - Das Stadtmagazin, 01. Januar 2009
Was ist ein »Herrgottsb'scheißerle«? Wie bezeichnete Daimler sein erstes Motorrad? Was macht ein Vulkan in Stuttgart? Wo befindet sich Stuttgarts kleinste Brauerei, und woher kommt der Gaisburger Marsch? Für alle Stuttgart-Kenner und solche, die es werden wollen, bietet das Stuttgart-Quiz 100 abwechslungsreiche Fragen und detaillierte Antworten. Der Autor des Spiels, Joachim Stallecker, ist in Esslingen geboren und legt den Weg zwischen seinen beiden Wohnsitzen in Ostfildern und Düsseldorf am liebsten mit der Mitfahrzentrale zurück. Und auf diesen langen Fahrten testete er an seinen Mitreisenden die Fragen.

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