Zurck zu : Wissenschaft - Religion - Dichtung

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Klaus Schreiber, IFB (Digitales Rezensionsorgan fr Bibliothek und Wissenschaft), September 2002
Aus Anla des 75. Geburtstags hat Martin Hollender, Bibliothekar an der Berliner Staatsbibliothek seinem Doktorvater die vorliegende Personalbibliographie gewidmet, die mit 1074 laufenden Nummern nicht nur zahlenmig imposant ist,auch wenn die zahlreichen Rezensionen seiner Schriften in die Numerierung eingeschlossen sind. Breit ist auch die Thematik, wie sie sich bereits im Titel der Bibliographie ankndigt, ist Gssmann doch nicht nur als Literaturdidaktiker und -wissenschaftler (an verschiedenen Pdagogischen Hochschulen und dann von 1980 bis zu seiner Emeritierung 1991 an der Universitt Dsseldorf) mit Forschungsschwerpunkten bei Annette von Droste-Hlshoff und Heinrich Heine fr dessen Namengebung an die neue Universitt Dsseldorf er jahrelang gekmpft hat hervorgetreten, sondern auch als Autor von Lyrik und Prosa und nicht zuletzt als Verfasser religiser Texte und biblischer bertragungen. Seine whrend einer Ttigkeit als Hochschuldozent in Tokyo erworbenen Ikebana-Kenntnisse, die er mit einem Meistertitel im Blumenstecken abschlo (S. 9) ebenso wie seine Hinwendung zum Kulturchristentum, einem intellektuellen Festhalten am Christentum auf der Basis sprachlicher und literarischer Kunstwerke (Verlagsmitteilung) ging Gssmann in Opposition zum wissenschaftlichen mainstream (S. 12). Das auf Autopsie (dank des Privatarchivs von Gssmann, das dereinst dem Dsseldorfer Heinrich-Heine-Institut bergeben werden soll) beruhende, nach Publikationsarten und Themen geordnete Verzeichnis begngt sich nicht blo mit der bibliographisch perfekten Registrierung der Titel, sondern annotiert sie mit der Wiedergabe der wichtigsten Inhalte der Bcher. Es wird durch ein Namenregister (sowohl der behandelten Autoren als auch der Verfasser bis hin zu denen von Rezensionen)erschlossen. Wohl dem Hochschullehrer, der unter seinen Schlern einen so kompetenten Bibliographen hat.

Zurck zum Titel:
Martin Hollender, Wilhelm Gssmann: »Wissenschaft - Religion - Dichtung«