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Clemens von Looz-Corswarem, Düsseldorfer Jahrbuch 2002 150 Jahre Königsallee war ein Grund zum Feiern für die Geschäftswelt, war ein Grund zum Erinnern und um sich selbst darzustellen. Das schön gemachte Buch bietet alles. Einen historischen Rückblick, zahllose Texte berühmter Leute, Düsseldorfer, Zugereister, Prominenter, die die Kö in der ein oder anderen Weise erlebten und besangen, die in Kurzgeschichten, Gedichten, Essays sich literarisch und profan dem Phänomen Königsallee näherten, und vor allem zahlreiche Abbildungen, alte wie neue aus dem Leben dieser einmaligen Düsseldorfer Straße. Es ist eine Liebeserklärung an die Kö, ein literarisches und optisches Geburtstagsgeschenk. Haptisch angenehm spiegelt der Band ein wenig das Selbstgefühl dieses Einkaufs-Boulevard wieder.
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Günther Hennecke, Neues Rheinland, 01. April 2001 Die KÖ wird 150 Jahre jung
Fotos und kleine wie große Geschichten, zwischen Dokumentation, Essay und Bekenntnis changierend, erzählen über Westdeutschland einzigem Flanierboulevard von Rang, der Düsseldorfer und Rheinländer vornehmstes Kind, das wie kein anderes hierzulande Gegenstand von Bewunderung und Spott, heimlicher Liebe und Neid ist. Jens Prüss und Peter H. Jamin, die Herausgeber des Bandes, rücken 150 Jahre Schönheit ins rechte Licht. Mit Beiträgen großer und bekannter Namen, die der Kö ihre Reverenz erweisen. Der Künstler Jörg Immendorff meldet sich zu Wort, das Werbe- und Schautalent Charles Wilp, der Schriftsteller Dieter Forte und der Lyriker Peter Maiwald, der Journalist Dieter Thoma und der Entertainer Chris Howland - und mehr als 40 weitere Autoren und Fotografen, die dem großformatigen Buch sehr unterschiedliche Stempel aufdrücken. Vielfalt ist das Ergebnis zu 150 Jahre Kö.
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Olaf Cless, Düsseldorfer Hefte, 2/2001 Ein erstes greifbares, ansehnliches Resultat hat der Geburtstag von Düsseldorfs Nobelboulevard bereits gezeitigt: einen großformatigen Band über "Die KÖ", angefüllt mit Textbeiträgen aller Art und stimmungsvollen Farbfotos. Mehrere Autorinnen und Autoren konnten die Herausgeber, Peter H. Jamin und Jens Prüss, mobilisieren, um Historisches und Aktuelles, Subjektives und Gesichertes, Nützliches (z.B. für den nächsten Ladenbummel) und Nachdenkliches, Wunderliches und Witziges über die milliardenschwere Meile zu Papier zu bringen. Herausgekommen ist, zum Glück, kein Einheits-Eiapopeia, sondern ein vielstimmiger Chor, in dem auch prächtige Dissonanzen gedeihen.
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Rheinische Post, 20. Dezember 2000 Literarische Kabinettstückchen wechseln sich ab mit dataillierten, mit Wortwitz geschriebenen historischen Rückblicken, Menschenbeobachtungen und ausführlichen Besuchen in Geschäften, Cafes und Restaurants. Designer werden ebenso vorgestellt wie Schriftsteller, Maler und Dichter, die sich vom Flair der Kö so oder so beeindrucken ließen. Dass die Geschichten von Schönheit und Reichtum, erfolgreichen Karrieren und vom Duft der großen weiten Welt dabei überwiegen, kann angesichts des gängigen Kö-Images kaum verwundern. Aber einige Autoren lassen den Blick auch über den Kö-Graben schweifen und auf Altstadttreiben, Müllmännern und Obdachlosen ruhen.
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