Zurück zu : Köln-Quiz

Artikel in den Warenkorb
Preis: 10,90 Euro
Leseprobe herunterladen
PDF-Datei: 50 KB



Susanne Schramm, Bonner General-Anzeiger, 18. März 2006
Spiel-Tip: Zwei Städte als Quiz

Sie liegen gut in der Hand - und passen im Format 8 mal 8 Zentimeter da auch gut hinein. Sie sind hübsch anzuschauen und garantieren zwei vergnügliche Städtereisen, ohne daß man sich auch nur einen Meter vom heimischen Sofa weg bewegen muß. Das »Quiz im Quadrat« ist eine pfiffige Idee des Grupello Verlags.
    Ein rotes und ein blaues Schmuckkästchen enthalten je 103 Kärtchen mit 100 Fragen und Antworten. Was von zwei oder mehr Spielern gespielt werden kann, dreht sich um die Städte Köln (im roten Kästchen) und Düsseldorf (im blauen Kästchen). Gestellt werden Fragen aus den Bereichen Brauchtum, Stadtgeschichte und Wirtschaft, Sport, Kunst und Musik, Literatur, Theater, Architektur und Film. Etwa: Wie viele Kilometer hat der Rhein zurückgelegt, bevor er Kölner Stadtgebiet erreicht? Oder: Wer hat gesagt: »Es war seit langem mein Wunsch, nach der Eroberung Ägyptens Düsseldorf einzunehmen?« Für Imis und Ureinwohner, Köln-Liebhaber und Düsseldorf-Fans ist das Quiz gleichermaßen geeignet und ein schönes Geschenk für alle Gelegenheiten. Wer jetzt noch mehr Lust auf Kultur im Kästchen hat, dem sei auch »Heine im Quadrat« empfohlen: 72 Stationen aus dem Leben des Düsseldorfer Dichters, kunstvoll dargeboten, aus Anlaß seines 150. Todestags. Verspielt!

Zurück zum Titel:
Marlies Döring: »Köln-Quiz«




Anneke Schäfer, www.rundschau-online.de, 13. März 2006
Alles über Kölns Geheimnisse

Mau-Mau, Monopoly, Memory - kaum ein Spieleklassiker, den es nicht auch in einer Köln-Version gibt. Spiele rund um die Stadt liegen im Trend, allem voran allerdings die Wissenstests. Verlage aus Düsseldorf und Freiburg sind gerade mit einem Köln-Quiz auf den Markt gekommen, mit kniffligen Fragen und viel Erfolg.
    Beim Spielwarenhandel Feldhaus in der Schildergasse sind im Moment bis auf einige Puzzle alle Köln-Spiele ausverkauft. Die Lieferschwierigkeiten hängen damit zusammen, daß die Spiele meist von Buchverlagen vertrieben werden und so leichter in die Buchhandlungen gelangen, als in die Spielgeschäfte.
    Verkäuferin Ursula Wolfshol kennt die Branche seit 20 Jahren und hat beobachtet, daß es gerade auch einen zweiten Boom gibt. Mitte der neunziger Jahre waren Titel wie »Kölle« oder »Klüngel und Millionen« gefragt, die mittlerweile in Vergessenheit geraten sind. Seit Jörg Pilawa und Günther Jauch werden jetzt Wissensspiele verlangt.
    Bruno Kehrein vom Grupello-Verlag ist überwältigt von der großen Nachfrage, weiß aber, woran es liegt, zumindest bei seiner Version: »Das Kästchen ist ein Handschmeichler und ein Hingucker.« In der Tat, beim »Köln-Quiz« (ca. 10 Euro) spielt das Auge mit. 100 Fragen birgt das hübsche, rote Schmuckschächtelchen, und die haben es in sich. Stadtgeschichte, Wirtschaft, Kultur und Brauchtum sind nur einige Gebiete, aus denen die Fragen stammen.
    Damit auch Imis auf ihre Kosten kommen, sind im Quiz »Wer kennt Köln?« (ca. 15 Euro) à la »Wer wird Millionär« immer vier mögliche Antworten vorgegeben. Wer trotzdem auf dem Schlauch steht, hat Joker. In sechs Gewinnstufen muß der Kölner Stadtplan gefüllt werden, mit Straßen, Gebäuden, Denkmälern und Wahrzeichen.
    Hier lassen Design und Spielanleitung allerdings zu wünschen übrig. Der Karton sieht aus wie ein Werbegeschenk aus den achtziger Jahren, und die Interpretation des Hinweises »der Kandidat erhält nach Beendigung der Antwortauswertung eine Ersatzfrage der gleichen Kategorie in Form einer Einzelrunde« wirft größere Probleme auf, als die Klärung so mancher Frage.
    Um die 100 Rätsel des kleinen »Köln-Quiz« zusammenzustellen, hat die Düsseldorferin Marlies Döring 25 Bücher über Köln gewälzt, schließlich darf die bunte Fragenmischung nicht zu einfach sein. »Sonst legen sie es sofort gähnend weg« , vermutet Döring. Und so sind einige Fragen wirklich nur für Spezialisten.

Zurück zum Titel:
Marlies Döring: »Köln-Quiz«