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Das Dosierte Leben Numero 51 / Reh-Zensionen, 01. März 2006
Ein schicker Verlag (vgl. auch das formidable Promotionsbüchlein), den Bruno Kehrein in der eleganten Rheinmetropole da betreibt - und dies seit 15 Jahren. Deshalb bekommt er eine Festschrift, in der »1., noch nie dagewesenen Auflage, in subversiver Absicht veröffentlicht Zu Düsseldorf im November 2005.«
    Peter Philipps verrät uns seine Theorie über die Bedeutung des Verlagsnamens: »grupellare« ist lateinisch und bedeute: »Der Grube den Kampf ansagen!« Parodistisch, persiflierend und satirisch sind Duktus, Impetus und Intonation dieser Jubiläumsschrift; sie haben ihn einfach gern!
    »Was macht eigentlich ein Verleger?« - diese Frage treibt sie alle an. Zuvorderst Briefe lesen! Von Menschen, die sich für würdig erachten, im Grupello-Verlag veröffentlichen zu dürfen. Veröffentlicht werden hier - oh, unberechenbarer und unbestechlicher Grupello-Verlag - tja, die Briefe! Denn: »...so zeigt sich ,daß in solchen Anschreiben, die die mitgelieferten eigentlichen Manuskripte wortreich preisen, oft mehr literarisches Potential verborgen ist als in jenen. - Von einen Verleger jedenfalls darf man nicht zuletzt durch fortgesetzte Zwangslektüre solcher Briefe eine tiefe Kenntnis der menschlichen Seele erwarten.«
    Ein Verleger verlegt nicht immer Teppiche oder Fließen, sondern manchmal auch -
Bücher...
    Gedichte, Fotografien, Druckerberichte, Zeichnungen, Comics, Faksimiles würdigen den »homo literatus« gar würdig; einige Insider sind wohl dabei, doch ist das Grupello- Universum ein offenes System im schönsten Sinne des Wortes und Bruno Kehrein ist beseelt von seiner Mission und anscheinend zwar vielbeschäftigt, aber sein Glück gefunden habend.
    Eine sehr sympathische Angelegenheit ist dieses Büchlein, die Autoren stellen ihre Kreativität eindrucksvoll unter Beweis - man darf gespannt sein auf die nächsten Jubiläen in Fünf-Jahres-Takt!

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Melanie Florin (Hg.), Nevfel Cumart, Holger Ehlert, Ina-Mari[..]: »»Nix verraten dich, Grupello!««




Horst Schlämmer, Grevenbroicher Tageblatt, 17. Januar 2006
Golzheim bei Nacht

Um es vorwegzunehmen - macht Euch nicht verrückt. Bei der Lektüre dieses Buches gilt es nämlich, einen kühlen Kopf zu bewahren - so dicht folgt eine heiße Story auf die andere. Und ich, Horst Schlämmer (weißtebescheid), konnte es nicht lassen: Ich habe knallhart nachgefragt. Das macht man am besten abends, wenn der Verleger beim Lampenschein noch Blatt um Blatt selbst liest. Die Fassade des Golzheimer Verlagsimperiums ist nachts beeindruckend illuminiert. Alles andere steht ja in der Festschrift, über die will ich gar nichts verraten. Können Sie ja selber lesen ... (So, jetzt noch schnell einen Dornkaat auf Herrn Grupello gekippt und nix wie nach Hause in mein schönes, schönes Grevenbroich ...) P. S.: Da wohnt auch der Drucker Müller, guter Freund von mir (weißtebescheid) ...

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