Das Cover zu »Das Bundeshaus von Hans Schwippert in Bonn«

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Agatha Buslei-Wuppermann
Andreas Zeising
Hans Schwippert
Das Bundeshaus von Hans Schwippert in Bonn
Architektonische Moderne und demokratischer Geist
Mit einem Vorwort von Wolfgang Pehnt

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mit 208 farbigen Fotos
176 Seiten, gebunden, Format: 23 x 22,5 cm
ISBN 978-3-89978-111-3, Erscheinungsjahr: 2009



Zum Inhalt des Titels ...


Die Bundesrepublik feiert ihren sechzigsten Geburtstag. Doch wer erinnert sich eigentlich noch an den Regierungsstandort Bonn? Zehn Jahre nach dem Umzug der Regierung in das glanzvoll hergerichtete Berlin verblaßt zunehmend die Erinnerung an das Intermezzo Bonn, trotzdem es beinahe ein halbes Jahrhundert lang Bestand hatte. Das Bundeshaus, der »Lange Eugen« oder gar das ominöse »Wasserwerk« – nicht nur die heutige junge Generation kennt all dies nur noch vom Hörensagen.
    Am Beginn der »Bonner Republik« stand der Umbau der ehemaligen Pädagogischen Akademie, 1930 im Bauhausstil entworfen, zum Regierungssitz. Die Pläne dazu stammten von dem Architekten Hans Schwippert (1899 – 1973). Unter der Direktive des Düsseldorfer Wiederaufbauministeriums gelang es Schwippert und seinem Mitarbeiterstab, das Gebäude in der Rekordzeit von acht Monaten grundlegend umzugestalten. Dabei folgte er seiner Vorstellung einer hellen, offenen Architektur, mit der die Arbeit des Parlaments buchstäblich ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden sollte.
    In Hans Schwipperts architektonischem Konzept für den Sitz des Ersten Deutschen Bundestages ist – wie in kaum einem anderen Bauprojekt dieser Jahre – der politische und gesellschaftliche Zeitgeist der Nachkriegsära verdichtet. Es verband eine den wirtschaftlichen Verhältnissen geschuldete Sparsamkeit der Mittel mit einem Bekenntnis zu den sachlichen Prinzipien des Internationalen Bauens, durch die der Parlamentssitz zum Aushängeschild eines weltoffenen, gewandelten Deutschland werden sollte.

Dies ist eine Punze ...

Das Bild zeigt Agatha Buslei-Wuppermann


Agatha Buslei-Wuppermann ist Architektin und Designhistorikerin. Ihre Promotion über Leben und Werk von Hans Schwippert erschien 2007 unter dem Titel »Hans Schwippert 1899-1973. Von der Werkkunst zum Design«. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf.


Alle Titel von Agatha Buslei-Wuppermann:

Das Bundeshaus von Hans Schwippert in Bonn
(2009, sofort lieferbar)

Vom Machen und Brauchen
(2008, sofort lieferbar)



Agatha Buslei-Wuppermann im Internet:

Website: www.architekturexpertise.de
E-Mail: Agatha.Buslei-Wuppermann@web.de



Das Bild zeigt Andreas Zeising


Andreas Zeising ist promovierter Kunsthistoriker und Verfasser zahlreicher Publikationen zur Kunst- und Designgeschichte, zuletzt (Hrsg.) »Konstruktion und Formerlebnis: Max Burchartz, Werner Graeff, Jupp Ernst – Werkbund und freie Kunst« (2007).


Alle Titel von Andreas Zeising:

Dortmund-Quiz
(2010, sofort lieferbar)

Das Bundeshaus von Hans Schwippert in Bonn
(2009, sofort lieferbar)

Vom Machen und Brauchen
(2008, sofort lieferbar)


Das Bild zeigt Hans Schwippert


Hans Schwippert geboren 1899 in Remscheid; Studium der Architektur an der TH Stuttgart bei Paul Schmitthenner; seit 1927 Lehrtätigkeit an der Handwerker- und Kunstgewerbeschule in Aachen unter dem Direktor Rudolf Schwarz. Nach 1945 wirkte er von Düsseldorf aus als Architekt maßgeblich am Wiederaufbau mit. Unter anderem errichtete er 1948/49 den Gebäudekomplex des ersten Deutschen Bundestages in Bonn. Seit 1946 war er Professor an der RWTH Aachen und an der Kunstakademie Düsseldorf, deren Geschicke er in den Jahren von 1956 bis 1965 als Direktor lenkte. Hans Schwippert starb 1973 in Düsseldorf.


Alle Titel von Hans Schwippert:

Das Bundeshaus von Hans Schwippert in Bonn
(2009, sofort lieferbar)

Vom Machen und Brauchen
(2008, sofort lieferbar)