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Oskar Gottlieb Blarr Fotos von Friedemann Fey Orgelstadt Düsseldorf Ein immerwährender Kalender Bilder · Texte · Noten
Preis: 26,90 Euro 
sofort lieferbar, Lieferzeit 2-3 Werktage Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands 24 Kalenderblätter und 25 Notenblätter 102 Seiten, Spiralbindung, Format: 34 × 49 ISBN 978-3-89978-098-7, Erscheinungsjahr: 2009


Der Kalender enthält 24 Kalenderblätter mit Düsseldorfer Orgeln, und eine Beschreibung der Orgel sowie weitere Fotos (Spieltische). Im Kalendarium werden die Lebensdaten von Komponisten dargeboten, deren Schaffen in Beziehung zu Düsseldorf steht. Es folgt jeweils ein weiteres Blatt mit Notenbeispielen von Orgelwerken sowie Erläuterungen zu den Komponisten.
Dieser Kalender ist die Fortsetzung des Buches »Orgelstadt Düsseldorf«, das 1982 bei Triltsch anläßlich der internationalen Tagung der Gesellschaft der Orgelfreunde erschien. Der Begriff von Düsseldorf als »Orgelstadt« wurde aber schon 1975 kreiert, als im Schwann-Verlag das Schallplatten-Album gleichen Namens erschien und das die fünf innovativsten Düsseldorfer Orgeln mit Werken von zeitgenössischen Düsseldorfer Komponisten, gespielt von fünf Düsseldorfer Organisten, vorstellte. Mehrere Orgel-Zyklen zeugten und zeugen von der vitalen Orgelszene. Darunter die »Internationale Orgelwoche« 1954, die »Messiaen-Feste« ab 1968 und das »Strawinsky-Fest« 1971 in der Johanneskirche, »Internationalen Orgeltage Düsseldorf« von 1971 bis 1979 in St. Franziskus-Xaverius veranstaltet, und die »Sommerlichen Orgelkonzerte« in der Neanderkirche, begonnen 1963 und fortgeführt bis heute, ferner die »Winterlichen Orgelkonzerte« des Katholischen Kantorenkonventes und der »Oberkasseler Orgelfrühling« an der Europaorgel Felix Mendelssohn. Fast 100 Schallplatten und CD-Produktionen, zum Teil preisgekrönt, wie »Bartok auf der Orgel« und die »Meditations« von Olivier Messiaen, haben den Ruf Düsseldorfs als Orgelstadt verbreitet, und die deutsche Grande Dame der Messiaen-Interpreten, Prof. Almut Rößler, ist Düsseldorferin. Nicht zuletzt ist Düsseldorf durch die Robert Schumann Musikhochschule ein bekannter Ausbildungsplatz für junge Organistinnen und Organisten. Im Jahr 2006 startete das »Internationale Düsseldorfer Orgelfestival«, das dem Leitwort von der »Orgelstadt Düsseldorf« folgt.
Der wichtigste Faktor der Orgelstadt Düsseldorf ist aber darin zu sehen, daß der Urknall ihrer Entstehung, nämlich der Bau der großen Beckerath-Orgel in der Johanneskirche 1954, fortwirkt bis heute und gerade in den letzten Jahren eine Reihe neuer und bedeutender Instrumente hervorgebracht hat. Begleitet wurde diese Entwicklung durch eine beträchtliche Zahl von Komponisten und Komponistinnen nicht nur aus Düsseldorf und ganz Deutschland, sondern auch aus Israel, Polen, Griechenland, Frankreich, Kanada und Korea, die für Düsseldorfer Spieler und die hiesigen Orgeln geschrieben haben. Davon und von bedenkenswerten Daten und Musikbeispielen aus der Düsseldorfer Orgelgeschichte wird hier berichtet. Die Orgelbilder folgen historischer Ordnung, die drei alten Instrumente die später nach Düsseldorf kamen, sind unter dem Jahr ihrer Aufstellung in Düsseldorf eingeordnet.
Wenn Gustav Gründgens und Josef Beuys in der Orgelszene auftauchen, liegt dies darin begründet, daß jeder der beiden Künstler zu ihrer Zeit in unserer Stadt ein kulturelles Klima mitgeschaffen hat, gewissermaßen eine kreative Betriebstemperatur, ohne die es kaum einen hochrangigen Aufbau nach 1950 – siehe das Beispiel der Beckerath-Orgel in der Johanneskirche – und wohl auch keinen Aufbruch in die internationale Musik seit 1965 – siehe das Beispiel der Rieger-Orgel in der Neanderkirche – gegeben hätte.
Mit diesem Kalender möchte ich mich bedanken bei der Stadt Düsseldorf, in der ich seit fast 50 Jahren lebe und so viel Glück und auch bescheidenen Erfolg gehabt habe.
Oskar Gottlieb Blarr
6. Mai 2009
zwischen Sonntag Jubilate und Cantate
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Oskar Gottlieb Blarr, geboren 1934 in Sandlack (Ostpreußen);1961 – 1999 Kantor an der Düsseldorfer Neanderkirche; Honorarprofessor an der Robert Schumann Hochschule; zahlreiche Kompositionen, u. a. Oratorien, Orchesterwerke, Kammer- und Orgelmusik sowie Geistliche Lieder.
Alle Titel von Oskar Gottlieb Blarr:
Orgelstadt Düsseldorf (2009, sofort lieferbar)
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