Das Cover zu »Der Garten meines Vaters«

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Heinz Czechowski
Der Garten meines Vaters
Landschaften und Orte
Schriften 2

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240 Seiten, Klappenbroschur, Format: 13 x 21 cm
ISBN 3-933749-96-4, Erscheinungsjahr: 2003



Zum Inhalt des Titels ...


Ein Dresdner in Paris

Der Lyriker und Essayist Heinz Czechowski hat sich über Jahrzehnte hinweg von der Atmosphäre von Städten und Landschaften – sei es an der Elbe, sei es in Prag oder Paris – zu ausgedehnten Erkundungen dieser Orte und ihres Gedächtnisses inspirieren lassen. Das Schreiben auf Reisen und über mehr oder minder prominente Orte ist so zu einem der Grundpfeiler von Czechowskis Werk geworden. Ausgehend von der Dresdner Kindheitslandschaft – Fixpunkt seiner dichterischen Existenz – findet er in Halle an der Saale beispielsweise nicht nur eine im Industrierrauch vergehende Stadt, sondern begegnet auch dem Schöpfer des Isenheimer Altars. Angeregt durch eine Reise zu Claire Goll nach Paris schreibt er 1978 den umfangreichen Reise-Essay »Von Paris nach Montmartre«, der in der damaligen DDR Aufsehen erregt. Leipzig schließlich ist ihm »jene Stadt, mit der mich seit nahezu vierzig Jahren eine Haßliebe verbindet«.
    Viele der Texte des vorliegenden Bandes lesen sich wie die Fortsetzung von Czechowskis Lyrik mit anderen Mitteln, zielt sein Schreiben doch immer auf die Erfahrung der Gegenwart. Die Auseinandersetzung mit »Geschichte« gerinnt hier niemals zu wirklichkeitsferner Historienmalerei, sondern vollzieht sich in der sinnlichen Erfahrung gelebter Geschichte, wie sie sich allerorten niederschlägt. Es bedarf der Genauigkeit des Blicks und des geschärften Geschichtsbewußtseins von Heinz Czechowski, um die am Wegesrand liegenden Fundstücke aufzulesen.
    So ist es nur natürlich, wenn sich in die Texte auch das eine oder andere Porträt jener Menschen mischt, deren Biographien mit den beschriebenen Orten verwachsen sind: etwa in dem Porträt der Malerin Gussy Hippold oder in einer Erinnerung an den Lyriker Erich Arendt. Und einer der ersten Orte, der Heinz Czechowski in seinen Bann schlug, war eben »Der Garten meines Vaters« ...

Dies ist eine Punze ...

Das Bild zeigt Heinz Czechowski


Heinz Czechowski, geboren 1935 in Dresden, gestorben 2009 in Frankfurt am Main. Nach dem Studium am Literarischen Institut in Leipzig Lektor und Dramaturg; seit 1968 freier Schriftsteller. Zahlreiche Veröffentlichungen (Lyrik, Dramatik, Essayistik, Prosa), erhielt viele Auszeichnungen und Stipendien, u. a. den Heinrich-Heine- und den Heinrich-Mann-Preis der DDR, den Hans-Erich-Nossack-Preis 1996, Stadtschreiber von Bergen-Enkheim 1990-91, Stadtschreiber von Dresden 1998.

→ Nekrologe


Alle Titel von Heinz Czechowski:

Die Pole der Erinnerung
(2006, sofort lieferbar)

Der Garten meines Vaters
(2003, sofort lieferbar)

John Linthicum zugewandt
(2003, vergriffen, keine Neuauflage)

Seumes Brille
(2002, sofort lieferbar)

Einmischungen
(2000, sofort lieferbar)

Exklusiver Künstlerkalender für das Jahr 2001
(2000, sofort lieferbar)

Die Zeit steht still
(2000, sofort lieferbar)

Das offene Geheimnis
(1999, sofort lieferbar)