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Heinz Czechowski
Einmischungen
Schriften 1

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272 Seiten, Klappenbroschur, Format: 13 x 21 cm
ISBN 3-933749-46-8, Erscheinungsjahr: 2000



Zum Inhalt des Titels ...


Den Lyriker Heinz Czechowski meint die literarische Öffentlichkeit hinlänglich zu kennen. So fallen in den Standart-Besprechungen seiner Bücher häufig die Stichworte »Melancholie« und »Pessimismus«, die den Kern seiner Lyrik jedoch nicht wirklich treffen. Czechowski beschäftigt sich in seinem Werk – wie kaum ein anderer zeitgenössischer Dichter – in erster Linie mit dem, was Brecht die »gesellschaftlichen Verhältnisse« nannte und hält damit die größtmögliche Distanz zum sprichwörtlichen Elfenbeinturm. Der Preis dieser Anstrengung ist freilich die frühe Erkenntnis, daß die Wirklichkeit mit einer naiv-optimistischen Weltanschauung nicht in Übereinstimmung zu bringen ist. So ist der als Kind miterlebte Untergang seiner Heimatstadt Dresden für ihn das bis in die heutige Zeit prägende Trauma geblieben.
    Heinz Czechowskis Werk ist vor allem eine unbestechliche Chronik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die er mit formaler Brillanz und Stilsicherheit zu gestalten weiß. In seinen Essays setzt er sich beharrlich mit den poetologischen Grundlagen seines Schreibens auseinander, für das die Beschäftigung mit Klassikern wie Klopstock, Hölderlin, Novalis und der Droste aber auch mit Zeitgenossen wie Ahrendt, Huchel, Kunert, Kirsten und Zschorsch prägend ist. Sowohl seine autobiographischen Texte als auch die zahlreichen Artikel während und nach dem Zusammenbruch der DDR zeigen einen Dichter, der sich massiv »einmischt«, ohne je die poetischen Grundlagen seiner Erkenntnisse verleugnen zu müssen.

Dies ist eine Punze ...

Das Bild zeigt Heinz Czechowski


Heinz Czechowski, geboren 1935 in Dresden, gestorben 2009 in Frankfurt am Main. Nach dem Studium am Literarischen Institut in Leipzig Lektor und Dramaturg; seit 1968 freier Schriftsteller. Zahlreiche Veröffentlichungen (Lyrik, Dramatik, Essayistik, Prosa), erhielt viele Auszeichnungen und Stipendien, u. a. den Heinrich-Heine- und den Heinrich-Mann-Preis der DDR, den Hans-Erich-Nossack-Preis 1996, Stadtschreiber von Bergen-Enkheim 1990-91, Stadtschreiber von Dresden 1998.

→ Nekrologe


Alle Titel von Heinz Czechowski:

Die Pole der Erinnerung
(2006, sofort lieferbar)

Der Garten meines Vaters
(2003, sofort lieferbar)

John Linthicum zugewandt
(2003, vergriffen, keine Neuauflage)

Seumes Brille
(2002, sofort lieferbar)

Einmischungen
(2000, sofort lieferbar)

Exklusiver Künstlerkalender für das Jahr 2001
(2000, sofort lieferbar)

Die Zeit steht still
(2000, sofort lieferbar)

Das offene Geheimnis
(1999, sofort lieferbar)