Das Cover zu »Ich - so groß und so überflüssig«

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Nyota Thun
Wladimir Majakowski
Ich - so groß und so überflüssig
Wladimir Majakowski. Leben und Werk
Mit zahlreichen Abbildungen und Faksimiles

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400 Seiten, gebunden, Schutzumschlag, Format: 17 x 25 cm
ISBN 3-933749-28-X, Erscheinungsjahr: 2000



Zum Inhalt des Titels ...


In dieser großangelegten Biographie (die bereits vom Umfang her alle bisherigen Lebensbeschreibungen des Dichters übertrifft) zeigt die Berliner Slawistin Nyota Thun Majakowski in einem differenzierten Licht. In ausführlichen und unterhaltsam geschriebenen Kapiteln führt sie durch sein abenteuerliches Leben und stützt sich dabei auf bisher unerschlossenes Archivmaterial. In ihren Ausführungen korrigiert sie grundlegend das holzschnittartige deutsche Majakowski-Bild, das leider immer noch durch die einseitig verfälschenden Darstellung Hugo Hupperts geprägt ist. Die Biographie erschien zum 70. Todestag des Dichters (14. April 2000).
    Als Titan der russischen Poesie stand Wladimir Majakowski stets im Zentrum literarischer und politischer Ereignisse. Nachdem er sich der Gruppe der Futuristen angeschlossen hatte, avancierte er bald zu ihrem wichtigsten Vertreter. Die Oktoberrevolution fand in ihm ebenfalls ihre mächtigste Stimme. In unermüdlicher Arbeit im Dienst des Sozialismus trat er, nach seinen Worten, »dem eigenen Lied auf die Kehle«. Aber trotz zahlreicher Lobeshymnen blieb der Dichter stets ein Außenseiter und war zunehmend gezwungen, sich gegen das Kreuzfeuer der Kritik zu schützen. Die privaten Probleme und die Suche nach einem festen Bezugspunkt im Leben zermürbten ihn schließlich: »Das Boot meiner Liebe am Alltag zerbrach«, heißt es in seinem Abschiedsgedicht.

Dies ist eine Punze ...

Das Bild zeigt Nyota Thun


Nyota Thun (Prof. Dr.), geboren 1925 in Nordhausen (Harz), 1944-46 Studium der Romanistik und der Slawistik in Leipzig, gleichzeitig Lehrtätigkeit als Russisch-Lehrerin an der Fremdsprachenschule in Leipzig; 1949-50 Übersetzerin und Redakteurin am Berliner Rundfunk, 1950-56 Aspirantin und Lehrbeauftragte für Geschichte der russ. Sowjetliteratur an der Humboldt-Universität, Berlin; 1955 Dr. phil.; 1958-61 Auslandskorrespondentin der Wochenzeitung Sonntag in Moskau, 1962-65 verantwortliche Lektorin in den Verlagen Kultur und Fortschritt und Volk und Welt. 1973 Dr. sc. phil.; seit 1977 Professur an der ADW.
Publikationen (Auswahl): Das erste Jahrzehnt. Literatur und Kulturrevolution in der Sowjetunion. Berlin 1973, München 1974; Krieg und Literatur. Studien zur sowjetischen Prosa von 1941 bis zur Gegenwart. Berlin 1977; Puschkinbilder. Bulgakow, Tynjanow, Platonow, Sostschenko, Zwetajewa. Berlin und Weimar 1984; Majakowski. Maler und Dichter. Studien zur Werkbiographie 1912-1922. Tübingen und Basel 1993


Alle Titel von Nyota Thun:

Ich - so groß und so überflüssig
(2000, sofort lieferbar)


Das Bild zeigt Wladimir Majakowski


Wladimir Majakowskij (1893-1930), geboren im georgischen Dorf Bagdady, lebt seit 1906 in Moskau. Wird ab 1908 mehrfach aus politischen Gründen verhaftet. Lernt 1911 beim Kunststudium den Maler und Dichter David Burliuk kennen, unter dessen Einfluß er selbst zu dichten beginnt. Verfaßt seitdem zahlreiche Gedichte im Geiste des Futurismus, darunter auch größere Dichtungen (»Wolke in Hosen«, »Wirbelsäulenflöte«, »Krieg und Frieden«, »Der Mensch. Eine Sache« etc.) und die Tragödie »Wladimir Majakowskij«. Majakowskij unterzeichnet zahlreiche futuristische Manifeste und wird mit Welemir Chlebnikow, Alexej Krutschonych, David Burliuk und Wassilij Kamenskij zu einem der bedeutendesten Vertreter der Bewegung. Nach der Oktoberrevolution wird Majakowskij die Rolle des »Dichters der Revolution« zuteil. Er verfaßt unzählige Gedichte, darunter auch Auftragswerke, wie Plakat- und Werbetexte. 1923 gründet er die Zeitschrift »LEF«, später (1927) die »Neue LEF«. Ob es sich bei seinem Tod 1930 um einen Selbstmord oder um einen politischen Mord handelt, ist bis heute nicht eindeutig geklärt.


Alle Titel von Wladimir Majakowski:

Ich - so groß und so überflüssig
(2000, sofort lieferbar)

Cityfrau. Futuristische Gedichte
(1998, vergriffen, keine Neuauflage)