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Boris Poplawskij
Alexander Nitzberg (Übersetzung)
Unter der Sternenfahne. Gedichte
Reihe Chamäleon 4 - russisch/deutsch
Aus dem Russischen und mit einem Nachwort von Alexander Nitzberg

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80 Seiten, Broschur, Format: 13 x 21 cm
ISBN 3-928234-88-9, Erscheinungsjahr: 1998



Zum Inhalt des Titels ...


Boris Poplawskij (1903-1935) gehört zu den geheimnisvollsten Phänomenen der russischen Literatur. Geboren in Moskau, verbrachte er mehre Jahre seiner Kindheit auf Reisen durch die Länder Europas. Im Jahre 1918 wanderte der junge Dichter mit seinen Eltern endgültig aus Rußland aus. Der Weg führte über Konstantinopel nach Paris. Poplawskij war stets von starken Gegensätzen geprägt: Sportbegeisterung und athletische Körperverfassung verband er in seinem Wesen mit Sensibilität und einem Hang zur Mystik. Mit gleicher Intensität war er Pfadfinder und Theosoph, ein Freund von Sportgeräten und exzessiver Drogenkonsument. Als Maler und Dichter lebte er in Paris am Rande der Existen Zahlreiche Persönlichkeiten der russischen Emigration sahen in ihm den wohl wichtigsten Lyriker des Exils. Dennoch bedurfte es zahlreicher Kämpfe mit den etablierten Literaten, ehe sein einziger zu Lebzeiten gedruckter Gedichtband »Fahnen« erscheinen konnte. Auch seine beiden Romane sind - bis auf eine gekürzte Zeitschriftenpublikation - zu Lebzeiten unveröffentlicht geblieben. Der Dichter starb in noch jungen Jahren in Paris. Sein mysteriöser Tod (er wurde von einem Freund vergiftet) löste in der Literatenszene eine Welle der Trauer aus.
Die Gedichte Poplawskijs sind eigentümlich melancholisch und dämonisch, wenn auch nicht ohne Ironie. Wie sein Leben, scheinen auch seine Verse von einer Todesahnung durchsetzt zu sein. Er steht mit ihnen in der Tradition von Arthur Rimbaud, Georg Trakl und Georg Heym. Kühne Bilderfolgen, der Mut zum Experiment, die Freude an der Improvisation aus den Tiefen des Unbewußten gehören zu seinen Eigenarten. Vor allen Dingen in den letzten Jahren ist das Interesse an dem Werk dieses merkwürdigen Dichters in Rußland stark gewachsen, und eine Gesamtausgabe befindet sich in Vorbereitung.
Der Band stellt erstmalig in deutscher Sprache eine repräsentative Auswahl aus dem lyrischen Werk dieses bedeutenden Dichters der Moderne vor.

»Er war eine ferne Geige unter den nahen Balalaikas.«
Wladimir Nabokow

Dies ist eine Punze ...

Das Bild zeigt Boris Poplawskij


Boris Poplawskij wird am 24. Mai 1903 in Moskau geboren. 1920 reist er in den Süden Rußlands aus, verläßt die Krim aber schon bald mit einer großen Flüchtlingswelle und läßt sich kurzfristig in Istanbul nieder. Im Mai 1921 reist er weiter nach Paris.
Besuch der Kunstschule »Grande-Chaumière« am Montparnasse. Reist 1922 für ein Jahr nach Berlin, um seine Kunststudien fortzuführen. Romane »Apollo Besobrasow« (Apollon Bezobrazov, 1926-32) und »Nach Hause vom Himmel« (domoj s nebes, 1934-35). Lyrikband »Fahnen« (flagi, 1931). Stirbt 1935 an einer Vergiftung (die genauen Umstände des Todes sind nicht hinreichend erforscht.


Alle Titel von Boris Poplawskij:

Unter der Sternenfahne. Gedichte
(1998, sofort lieferbar)


Das Bild zeigt Alexander Nitzberg


Alexander Nitzberg wurde 1969 in Moskau geboren und reiste 1980 in die Bundesrepublik Deutschland aus; Studium der Germanistik und Philosophie in Düsseldorf. Rege literarische und übersetzerische Tätigkeit sowie zahlreiche Lesungen und Theaterveranstaltungen; Verfasser von Opernlibretti. Von Herbst 1997 bis Herbst 2000 gab er im Grupello Verlag eine Reihe mit von ihm übersetzter russischer Lyrik des 20. Jahrhunderts heraus (Reihe Chamäleon). 1997 Teilnehmer, Übersetzer und Moderator des deutsch-russischen Lyrikertreffens in Köln; Mitglied im P.E.N.-Club. Zahlreiche Preise und Stipendien, darunter: 1996 Erster Düsseldorfer Lyrikpreis, 1998 Förderpreis für Literatur des Landes NRW, 1998 Förderpreis für Literatur der Landeshauptstadt Düsseldorf, 1999 Arbeitsstipendium der Stiftung Kunst und Kultur NRW und Nachwuchspreis zum Ringelnatz-Preis 2002.


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Alexander Nitzberg im Internet:

Website: http://www.nitzberg.de