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Helmut Ackermann Düsseldorf-Urdenbach Geschichte der evangelischen Gemeinde und des Ortes mit 5 Karten als Beilage
Preis: 44,80 Euro 
sofort lieferbar, Lieferzeit 2-3 Werktage Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands 252 teils farbige Abbildungen 576 Seiten, gebunden, Schutzumschlag, Schuber, Format: 16,5 x 24 cm ISBN 3-928234-03-X, Erscheinungsjahr: 1993


Heimatgeschichte und Gemeindegeschichte, in der Realität vielfältig verbunden, sind auch hier zusammengefaßt zu einem farbigen Bild des Lebens vergangener Zeiten im Düsseldorfer Stadtteil Urdenbach. Ob es die Schiffer im 15. und 16. Jahrhundert sind, die Zerstörung des Predigthauses durch französische Truppen, Hochwasser mit guten und bösen Folgen, die Pflanzung der Kaisereiche, Streit der Mahlgenossen mit dem Müller und der Obrigkeit, die »letzte Warnung« an die Gemeinde im Jahre 1733, Kieselsteine aus dem Rhein für den Bau der Kirche - stets ist weltliches und kirchliches Geschehen miteinander verwoben, wie es eben dieselben Menschen sind, die daran teilnehmen. Der Leser erfährt von Brandschatzungen und verheerenden Plünderungen im Dreißigjährigen Krieg, dem ersten Kindergarten im Düsseldorfer Süden, dem Diakonissenvater Theodor Fliedner auf der Urdenbacher Kanzel, der Feier des Sedanstages, dem ersten Erntedankfest und von Schulmeistern, die ihre Schüler schlagen. Eingebettet in die rheinische Kirchengeschichte und die großen Vorgänge der Zeit, geht diese Darstellung über Urdenbachs Grenzen hinaus. Sie umfaßt auch die Geschichte der Tochtergemeinden, ihr Entstehen und Wachsen, bis zum Jahre ihrer Selbständigkeit: Monheim mit Baumberg und Hitdorf bis 1838, Eller und Wersten bis 1904, Benrath mit Hassels bis 1947, Holthausen mit Reisholz bis 1947 sowie Garath bis 1967.
Hier liest man von dem konfessionellen Fürstenstreit um die Kirche in Monheim, von der Bergischen Synode in der dortigen Marienkapelle, von der ersten Benrather Schule in Hassels, der Prinzessin Louise von Preußen im Schloß Eller, dem Kaiserbesuch in Benrath, dem roten Adlerorden zur Einweihung der Kapelle in Holthausen, dem Kirchmeister, der für die Dankeskirche so viel spendete, wie die ganze Gemeinde zusammen, und von der fahrbaren Kirche in Garath. Die Lebenswege der Pastoren sind auch nach ihrem Weggang, soweit rekonstruierbar, bis an ihr Ende verfolgt. Neben den chronologischen Kapiteln sind der Kirchenzucht, der Diakonie und dem Schulwesen besondere Abschnitte gewidmet. Von den drei Jahrzehnten seiner eigenen Zeit hat der Autor eine Chronik angefügt. Ein umfangreiches Register ermöglicht die gezielte Suche nach besonders interessierenden Personen und Orten.
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Helmut Ackermann, Pfarrerssohn, geb. 1927 in Euskirchen, aufgewachsen in (Duisburg-) Homberg/Niederrhein. 1943 Luftwaffenhelfer, 1945 Kriegsgefangenschaft in Frankreich, 1947 Heimkehr. 1948 Abitur am Gymnasium Adolfinum in Moers, Theologiestudium in Wuppertal und Bonn. Vikar und Hilfsprediger in Neviges und Weisweiler. 1959-1989 Gemeindepfarrer in Düsseldorf-Urdenbach, 1967 Skriba, 1980-1988 Superintendent des Kirchenkreises Düsseldorf-Süd. 1972-1988 Landessynodaler, 1984-1988 Vorsitzender des Ständigen Innerkirchlichen Ausschusses.
Alle Titel von Helmut Ackermann:
Blumen auf dem Felde (2009, sofort lieferbar) Joachim Neander (2005, sofort lieferbar) Rückblick 75 (2002, sofort lieferbar) Ich bin krank gewesen ... (1999, sofort lieferbar) Geschichte der evangelischen Gemeinde Düsseldorf (1996, sofort lieferbar) Düsseldorf-Urdenbach (1993, sofort lieferbar)
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